Die Hitze belastet Rettungsdienst, Feuerwehr und Kliniken in Dortmund stark. Notrufe aufgrund von Kreislaufbeschwerden und anderen Beschwerden häufen sich, zusätzliche Rettungsmittel werden eingesetzt.
Hitzewelle in Dortmund führt zu Notfalleinsätzen

Dortmund (ost)
Die andauernde Hitze belastet auch in Dortmund den Rettungsdienst, die Feuerwehr und die Kliniken stark. Notrufe von Bürgern aufgrund von Kreislaufproblemen, neurologischen Erkrankungen oder allgemeinem Unwohlsein führten heute zu einem Anstieg von Notfalleinsätzen und einer hohen Auslastung der Rettungsfahrzeuge. Um dieser Situation gerecht zu werden, wurden dem Rettungsdienst zusätzlich neun Krankenwagen und drei Rettungswagen zur Verfügung gestellt, mit tatkräftiger Unterstützung von Hilfsorganisationen und Leistungserbringern. In kritischen Notfällen, bei denen ein Rettungswagen von weiter entfernt alarmiert werden musste, sprang die Feuerwehr ein. Bei diesen sogenannten First Responder-Einsätzen übernehmen die speziell geschulten Einsatzkräfte die Erstmaßnahmen, um wichtige Zeit zu überbrücken, bis der Rettungswagen eintrifft. Auch die zentralen Notaufnahmen der Krankenhäuser sind derzeit überlastet, was zu längeren Wartezeiten führen kann.
Auch die Feuerwehr verzeichnet vermehrt Einsätze. Allein heute wurden mehr als zehn Brandmeldeanlagen ausgelöst. Auch in privaten Haushalten lösen vereinzelt Rauchmelder aus. Ob dies mit den hohen Temperaturen zusammenhängt, ist unklar. Zusätzlich gab es kleinere Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen. Aufgrund der hohen Einsatzbelastung und der Schutzausrüstung gerieten die Einsatzkräfte körperlich an ihre Grenzen. Es wurde darauf geachtet, dass ausreichend Flüssigkeit nicht nur für die Feuerwehrleute, sondern auch für die Mitarbeiter im Rettungsdienst bereitgestellt wurde. Die Wachen der Berufsfeuerwehr wurden von den Löschzügen der freiwilligen Feuerwehr unterstützt, die an diesem heißen Tag ebenfalls vermehrt im Einsatz waren und somit die Last auf mehrere Schultern verteilen konnten. Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, Leistungserbringer, Berufsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehr arbeiten Hand in Hand mit voller Hingabe zusammen, um das Wohlbefinden und die Sicherheit der Dortmunder Bürger zu gewährleisten.
Wir möchten die Bürger der Stadt Dortmund darum bitten, weiterhin die Ratschläge zum Umgang mit den hohen Temperaturen zu befolgen: – Ausreichend trinken! Täglich mindestens 2-3 Liter Wasser oder ungesüßte Getränke. – Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und körperliche Anstrengungen möglichst in die kühlen Morgen- oder Abendstunden verlegen. – Helle, luftige Kleidung tragen und im Freien eine Kopfbedeckung verwenden. – Sich aktiv abkühlen, z.B. mit einem kühlenden Fußbad oder feuchten Tüchern auf Stirn, Nacken oder Handgelenken. – Besondere Aufmerksamkeit für gefährdete Personen: Ältere, Kinder, chronisch Kranke und Haustiere benötigen bei dieser Hitze besondere Fürsorge. – Niemals Kinder oder Tiere in geparkten Fahrzeugen zurücklassen – auch nicht für kurze Zeit!
Quelle: Presseportal








