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Hochfeld: Verkehrskontrolle mit Drogen – Festnahme

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde ein niederländischer Fahrer mit Betäubungsmitteln erwischt. Er wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

In der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch (15. April, 1:58 Uhr) fiel ein VW Polo mit niederländischem Kennzeichen, der auf der Wanheimer Straße fuhr, einer Zivilstreife auf. Die Polizisten beobachteten, dass das Auto, in dem drei Personen saßen, auffällige Fahrstreifenwechsel durchführte.

Die Beamten identifizierten sich als Polizisten und stoppten den VW auf dem Gelände einer Tankstelle an der Wanheimer Straße. Im Fahrzeug befanden sich zwei weitere Personen (24, 38).

Als sie dem niederländischen Fahrer (50) den Grund für die Kontrolle mitteilten und ihn auch auf sein Fahrverhalten ansprachen, reagierte er deutlich nervös. Als die Polizisten ihn aufforderten, seinen Führerschein und Personalausweis vorzuzeigen, stieg er aus dem Auto aus. Unter dem Vorwand, dass er seine Papiere suchen müsse, öffnete der 50-Jährige die hintere Seitentür. Dabei bemerkten die Polizisten, dass er versuchte, einen Gegenstand, den er zuvor in seiner Hosentasche hatte, im Auto zu verstecken.

Weil es sich anscheinend um eine größere Menge an Betäubungsmitteln handelte, seine Identität nicht eindeutig feststand und er keinen festen Wohnsitz nachweisen konnte, nahmen die Beamten ihn vorläufig fest und brachten ihn zur Wache. Da der Niederländer auch den Eindruck erweckte, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol zu stehen, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg eine Blutprobe entnommen.

Die Polizisten stellten sein Handy und die gefundenen Betäubungsmittel sicher. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der 50-Jährige am 16. April einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt. Der Haftbefehl wurde wie beantragt erlassen und vollstreckt.

Der Verdächtige muss sich vor Gericht wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Trunkenheit am Steuer verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während es 2023 57879 waren. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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