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Hochsauerlandkreis: Anstieg von Taschendiebstählen im HSK

Viele Menschen glauben, dass Taschendiebstahl im HSK nicht existiert, aber die Realität sieht anders aus. Die Täter nutzen sorgloses Verhalten ihrer Opfer aus und entkommen oft unerkannt.

Foto: Depositphotos

Hochsauerlandkreis (ost)

…denken immer noch viele Leute, insbesondere Seniorinnen und Senioren! “Das wünschen wir uns auch, stimmt jedoch leider nicht,” sagt Oliver Milhoff vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention/ Opferschutz. “Aufgrund der professionellen Vorgehensweise kann jeder Opfer eines Taschendiebstahls werden. Oft verschwinden nach so einer Tat nicht nur das Portemonnaie oder das Handy, sondern auch das Sicherheitsgefühl und somit das Wohlbefinden der Betroffenen,” so KHK Milhoff. Neben dem eigentlichen materiellen Verlust, hat so ein Taschendiebstahl oft noch weiterreichende Konsequenzen:

Bei all den Möglichkeiten bleibt aber eines stets gleich: Die Diebe nutzen insbesondere in belebten Bereichen, sorgloses und unachtsames Verhalten ihrer Opfer, aber auch deren Hilfsbereitschaft aus! Die Täter entkommen meist unerkannt, da die Betroffenen den Diebstahl erst oft mit zeitlicher Verzögerung bemerken und der Tatort oder mögliche Täter gar nicht beschrieben werden können. Aufgrund dieser Besonderheiten des Deliktes ist die Prävention das beste Mittel im Kampf gegen den Taschendiebstahl.

Tipps der Polizei

Seien Sie aufmerksam und bleiben Sie (gesund) misstrauisch, wenn Sie von Unbekannten angesprochen werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37321 Fälle registriert, wobei 1980 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 1633, wovon 1175 männlich und 458 weiblich waren. 1284 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 39519, wobei 2725 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 1897, wovon 1442 männlich und 455 weiblich waren. 1520 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Taschendiebstahlfällen im Jahr 2023 – 39519 – liegt Nordrhein-Westfalen zwar in der Nähe, aber die Anzahl der Fälle ist dennoch niedriger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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