Am Phoenix-See in Dortmund-Hörde kollidierte ein E-Scooter-Fahrer mit einem Kleinkind, verletzte es und flüchtete unerlaubt. Die Polizei sucht dringend Zeugen.
Hörde: E-Scooter-Fahrer erfasst Kleinkind am Phoenix-See und flüchtet

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0435
Am Montag (25. Mai) gegen 17:55 Uhr ereignete sich an der Promenade am Phoenix-See in Dortmund-Hörde ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kleinkind verletzt wurde. Der Fahrer eines E-Scooters, dessen Identität bisher unbekannt ist, verließ daraufhin unerlaubt die Unfallstelle.
Nach bisherigen Informationen befand sich eine Familie in der Nähe der Treppe zur Straße „Am Kai / Kaipromenade“, als ein E-Scooter-Fahrer mit einem 3-jährigen Jungen zusammenstieß. Das Kind stürzte durch den Zusammenstoß und erlitt leichte Verletzungen. Es wurde zur Behandlung in ein Dortmunder Kinderkrankenhaus gebracht.
Ein Zeuge berichtete, dass der Fahrer kurz anhielt, sich dann jedoch in östlicher Richtung entfernte. Während er von einem Familienmitglied des Kindes angesprochen wurde, beleidigte der junge Mann sie außerdem.
Der E-Scooter-Fahrer wird wie folgt beschrieben: – männlich – ca. 16 bis 20 Jahre alt – zentralafrikanischer Phänotyp – schwarze lockige Haare – grauer Kapuzenpullover – grauer Jogginghose – schwarze Hose
Die Polizei ermittelt unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung, Beleidigung sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Zeugen, die Informationen zum Unfall oder zur Identität des E-Scooter-Fahrers haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Hörde unter Tel.: 0231/132-1421 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. In innerörtlichen Bereichen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen Nordrhein-Westfalens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








