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Hörstel: Verkehrsschilder gestohlen, Tatverdächtige gefasst

Die Polizei hat zwei Personen gefasst, die Verkehrszeichen im Kreis Steinfurt gestohlen haben. Die Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Kreis Steinfurt (ost)

Am Mittwoch (20.05.) wurden von der Polizei zwei Personen festgenommen, die dringend verdächtigt werden, Verkehrszeichen an verschiedenen Orten im Kreis Steinfurt gestohlen zu haben.

In den letzten Wochen gab es vermehrt Diebstähle von Verkehrszeichen, insbesondere an Land- und Kreisstraßen in Hopsten, Hörstel, Ibbenbüren, Recke, Saerbeck, Tecklenburg und Westerkappeln. Die Schilder wurden gewaltsam entfernt und haben einen geschätzten Wert im niedrigen fünfstelligen Eurobereich.

Während der Ermittlungen erhielt die Polizei Hinweise darauf, dass eine bisher unbekannte Person zahlreiche Verkehrsschilder an einen Schrottplatz verkauft haben soll. Vor Ort konnten die Polizei diese Schilder feststellen und in einer Stichprobe als gestohlen identifizieren.

Später konnten die Beamten die unbekannte Person finden und vorläufig festnehmen. Es handelt sich um einen 26-jährigen Mann aus Hopsten, der mit einem Pferdeanhänger unterwegs war.

Im Fahrzeug wurden unter anderem Metall-Warnbarken gefunden, die vermutlich weiteres Diebesgut darstellen. Neben dem 26-Jährigen wird auch einer 29-jährigen Frau aus Hopsten vorgeworfen, an den Diebstählen beteiligt gewesen zu sein. Es folgten Durchsuchungen eines Fahrzeugs und einer Wohnung, bei denen weitere Verkehrszeichen entdeckt wurden.

Beide Verdächtigen wurden nach ihrer vorläufigen Festnahme auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wieder freigelassen. Die Ermittlungen in diesem Fall gestalten sich aufgrund der Vielzahl der beschlagnahmten Verkehrsschilder als aufwendig und dauern weiter an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) wurden 17.437 Unfälle registriert (2,74%) und auf Autobahnen ereigneten sich 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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