Die Polizei in Höxter erwischt Verkehrssünder, die bis zu 151 km/h bei erlaubten 70 km/h fuhren.
Höxter: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit bei Geschwindigkeitskontrolle

Höxter (ost)
Während einer Geschwindigkeitsüberwachung an der K18 in Höxter-Bosseborn stellte die Polizei am Montag, dem 28. September, insgesamt zehn Fahrer fest, die die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h überschritten haben. Die Beamten der Polizeiwache Höxter führten die Messungen zwischen 15 und 17 Uhr durch. Ein 46-jähriger Mann aus Boffzen überschritt die erlaubte Geschwindigkeit besonders deutlich. Der Fahrer eines Renault wurde mit 120 km/h geblitzt. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz blieb eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 46 km/h. Ihn erwartet voraussichtlich ein Bußgeld von 400 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Die höchste Überschreitung in der Kontrolle erreichte eine 45-jährige Frau aus Höxter. Sie war mit ihrem Mercedes mit 151 km/h unterwegs. Nach Abzug der Toleranz betrug die vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung 76 km/h. Die Fahrerin muss voraussichtlich mit einem Bußgeld von mindestens 700 Euro, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen. Überschrittene Geschwindigkeit bleibt weiterhin eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle. Die Polizei Höxter führt daher regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten durch. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer: Halten Sie sich an die vorgegebenen Geschwindigkeiten. Passen Sie Ihre Fahrweise den Verkehrs- und Straßenverhältnissen an und tragen Sie so dazu bei, sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen./rek
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








