Blutprobe bei E-Scooter Fahrer entnommen. Am 09.01.2026 kontrollierte die Polizei einen 18-jährigen Höxteraner auf einem E-Scooter, der unter Drogeneinfluss stand.
Höxter: Verdacht des Fahrens unter Drogen

Höxter (ost)
Am 09.01.2026 wurde ein junger Mann aus Höxter von der Polizei kontrolliert, als er gegen 14:45 Uhr auf einem E-Scooter unterwegs war und möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen stand.
Der 18-jährige war auf der Albaxer Straße in Höxter unterwegs, als er im Zuge einer Verkehrskontrolle gestoppt wurde.
Während der Kontrolle gab es Anzeichen für einen vorherigen Drogenkonsum des jungen Mannes aus Höxter. Schließlich gestand er den Konsum von Cannabis.
Deswegen wurde ihm bei der Polizeiwache Höxter eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Nur die Blutprobe kann letztendlich Aufschluss über die konsumierten Substanzen und deren Konzentration im Blut geben. Sollte sich der Verdacht gegen den Fahrer bestätigen, wird er sich vor Gericht verantworten müssen.
Die Polizei betont, dass Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter gemäß den Straßenverkehrsvorschriften als Kraftfahrzeuge gelten.
Die Nutzung unter Alkohol- oder Drogeneinfluss unterliegt daher den gleichen Grenzwerten wie beim Führen eines PKW und wird mit den gleichen Straf- und Bußgeldvorschriften geahndet. (DL)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch nicht die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 73917 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








