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Hohenlimburg: Mercedes-Fahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss

Ein 21-jähriger Mercedesfahrer wurde unter Drogeneinfluss kontrolliert und hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde untersagt und Anzeigen wurden erstattet.

Foto: Depositphotos

Hagen-Hohenlimburg (ost)

Am Mittwoch (18.02.2026) führte eine Streifenwagenbesatzung gegen 17 Uhr in der Spannstiftstraße in Hohenlimburg eine Kontrolle an einem 21-jährigen Mercedesfahrer durch. Während der Überprüfung ergaben sich Hinweise auf möglichen Drogenkonsum. Ein durchgeführter Drogentest war positiv. Außerdem stellten die Polizisten fest, dass der 21-Jährige zwar einen ausländischen Führerschein vorzeigte, aber nach bisherigen Erkenntnissen bereits seit 2022 in Deutschland ansässig ist. In solchen Fällen kann die ausländische Fahrerlaubnis im Inland ihre Gültigkeit verlieren oder nicht zum Führen von Kraftfahrzeugen berechtigen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Eine Blutprobe wurde entnommen und Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Verdachts des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss wurden erstattet.

Die Polizei erklärt: Personen, die dauerhaft in Deutschland leben, sollten frühzeitig überprüfen, ob und wie lange ihre ausländische Fahrerlaubnis hier gültig ist. Insbesondere kann gemäß § 28 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) die Fahrerlaubnis im Inland unter bestimmten Voraussetzungen entfallen. Wer dennoch fährt, riskiert eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. (hir)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen auf dem zweiten Platz.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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