Ein 40-Jähriger verursachte einen Unfall, nachdem ihm bereits im Dezember die Fahrerlaubnis entzogen worden war und möglicherweise unter Drogeneinfluss stand.
Hohenlimburg: Unfallfahrer prallt gegen geparkten PKW

Hagen-Altenhagen (ost)
Am Sonntag (25.01.2026) spazierten zwei Personen um 05:00 Uhr die Alexanderstraße entlang, als ein Hyundai auf sie zukam. Plötzlich geriet das Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem geparkten Mercedes. Ein 40-jähriger Mann mit einer Kopfverletzung stieg aus dem Hyundai aus und bat die Zeugen, nicht die Polizei zu rufen. Die Polizisten, die dennoch informiert wurden, stellten fest, dass dem Hagener bereits im Dezember der Führerschein entzogen worden war. Dies geschah nach einer Verkehrskontrolle in Hohenlimburg einige Stunden vor dem Unfall. Der Mann wurde zur Behandlung seiner Verletzungen und zur Entnahme einer Blutprobe ins Krankenhaus gebracht. Es gab Hinweise auf Drogenkonsum. Zwei Frauen und ein Mann stiegen nach dem Unfall aus dem Hyundai aus und entfernten sich aus unbekannten Gründen vom Unfallort. Hinweise werden unter 02331 986 2066 entgegengenommen. Eine Anzeige wurde erstattet. Das Verkehrskommissariat untersucht nun, ob der Fahrer eingeschlafen ist und den Unfall verursacht hat. (hir)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Fälle von Drogenkriminalität mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus mit 556.792 Fällen (87,36%). In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle verzeichnet (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 Personen und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








