Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B1 kam es zu einer Frontalkollision mit tödlich verletzter Person. Drei weitere Verletzte wurden in umliegende Kliniken transportiert.
Horn-Bad Meinberg: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

Horn-Bad Meinberg (ost)
Am heutigen Mittwoch, den 21. Oktober 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Horn- Bad Meinberg gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B1 alarmiert. Um 08.43 Uhr alarmierte die Leitstelle Lippe mit dem Stichwort “TH P-klemmt, Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person” die Feuerwehr, die Polizei, drei Rettungswagen, eine Notärztin aus Paderborn sowie den Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld auf die B1 zwischen Horn und Schlangen. Im Kurvenbereich kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenkraftwagen mit insgesamt drei Insassen. Bei Eintreffen der Feuerwehr war keine Person in den Fahrzeugen eingeklemmt. Couragierte Ersthelfer hatten eine Person bereits aus dem PKW befreit. Der eingetroffene Rettungsdienst führte bereits Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Dieser wurde bei den Maßnahmen sowie der Betreuung weiterer Beteiligter und verletzter Personen umgehend durch Kräfte der Feuerwehr unterstützt. Parallel wurde an den Fahrzeugen der Brandschutz sichergestellt. Trotz intensiver Bemühungen verstarb die Person noch an der Unfallstelle. Insgesamt wurden drei weitere Personen mit Rettungswagen in umliegende Kliniken transportiert. Im weiteren Verlauf wurde die Polizei bei der Unfallaufnahme unterstützt und fortlaufend der Brandschutz sichergestellt. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde seitens Straßenbaulastträger eine Spezialfirma hinzugezogen. Der Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 14.30 Uhr beendet werden. An dem Einsatz waren neben der Feuerwehr vier Rettungswagen, eine Motärztin aus Paderborn, der Notarzt des RTH Christoph 13 und die Polizei beteiligt. Zu weiteren Personenschäden, Unfallursache und Unfallhergang sowie zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








