Ein aufmerksamer Verkäufer rettete einen 64-Jährigen vor finanziellem Schaden. Der Mann wurde zweimal von Betrügern über Prepaid-Zahlungskarten getäuscht.
Horrem: Betrug durch Social-Media-App verhindert

Dormagen (ost)
Am Donnerstag (07.05.) um 10:00 Uhr hat ein aufmerksamer Verkäufer einen 64-jährigen Mann in der Tankstelle am Akazienweg in Horrem vor weiterem finanziellen Schaden bewahrt. Der Dormagener hatte mehrere Prepaid-Zahlungskarten gekauft, was dem Verkäufer verdächtig erschien, daher informierte er die Polizei.
Das war gut so, denn der 64-Jährige war Opfer von Betrügern geworden. Über eine Social-Media-App hatten die Täter Kontakt zu ihm aufgenommen und ihm einen fünfstelligen Betrag als Geschenk versprochen. Allerdings sollte der Mann das Geld vorher mit Prepaid-Zahlungskarten freischalten.
Bisher hatte der gutgläubige 64-Jährige Karten im mittleren dreistelligen Wert an die Unbekannten übergeben. Da dies laut den Tätern nur 25 Prozent der erforderlichen Summe ausmachte, ging der Dormagener erneut zur Tankstelle, um weitere Prepaid-Zahlungskarten zu kaufen.
Doch das war nicht alles. Während der Anzeigenaufnahme erzählte der Mann den Polizeibeamten, dass er bereits zuvor einmal auf den Trick der Betrüger hereingefallen war. In diesem Fall hatte er einen niedrigen vierstelligen Betrag mit Prepaid-Zahlungskarten an die Täter überwiesen, das versprochene Geld jedoch nie erhalten.
Die weiteren Ermittlungen in beiden Fällen hat das Kriminalkommissariat 12 übernommen. (-14014)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wovon 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








