Am Freitag, 6. März, fand ein Raub in einem Supermarkt am Schibsler Weg statt. Zwei unbekannte Täter erbeuteten Bargeld und flüchteten zu Fuß. Wer hat etwas beobachtet oder kann Angaben machen?
Hückelhoven-Ratheim: Raub in Supermarkt, Polizei sucht Zeugen

Hückelhoven-Ratheim (ost)
Am Freitag, den 6. März, ereignete sich am Schibsler Weg ein Raubüberfall auf einen Supermarkt. Zwei bislang unbekannte Personen betraten gegen 20.55 Uhr den Laden und gaben vor, eine Dose Bier bezahlen zu wollen. Als der Kassierer die Kasse öffnete, wurde er vom Täter mit einer Pistole bedroht. Die beiden Täter erbeuteten Bargeld und flüchteten zu Fuß über den Parkplatz. Ein Täter war männlich, ungefähr 175 bis 185 Zentimeter groß und etwa 25 bis 30 Jahre alt. Er hatte helle Haut, ein blasses, schmales Gesicht, helle Augen und eine schlanke Figur. Er trug einen schwarz-grauen Kapuzenpullover, eine schwarze Jogginghose und schwarze Turnschuhe. Er sprach akzentfrei Deutsch. Eine weibliche Person begleitete ihn, war etwa 170 bis 175 Zentimeter groß und schlank.
Wer hat die Flucht der beiden beobachtet oder kann Informationen zu ihrer Identität geben? Hinweise werden vom Kriminalkommissariat 2 der Polizei in Heinsberg entgegengenommen, Telefon 02452 920 0. Es besteht auch die Möglichkeit, Hinweise über die Website der Polizei Heinsberg zu geben oder über den direkten Link: https://polizei.nrw/artikel/anzeige-hinweis
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11.270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12.625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6.473 auf 7.478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8.073 auf 9.103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.238 auf 8.213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3.590 auf 4.163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12.625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen insgesamt eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








