Kriminelle erbeuten Werkzeuge und verursachen Schaden im fünfstelligen Bereich.
Hückeswagen: Einbruch in Firmengelände

Hückeswagen (ost)
Von der Nacht vom 10. auf den 11. Juni (Donnerstag) haben Unbekannte auf einem Betriebsgelände in der Röntgenstraße in Wiehagen ihr Unwesen getrieben. Die Täter brachen gewaltsam in zwei Baucontainer ein, indem sie die Türgriffe abrissen und die Vorhängeschlösser entfernten. Zum Zeitpunkt der Anzeige war nicht klar, ob etwas aus den Containern gestohlen wurde. Ein Stemmeisen wurde von der Ladefläche eines geparkten Firmenfahrzeugs gestohlen. Die Täter zertrümmerten die Seitenscheiben von zwei Fahrzeugen und ließen die Luft aus den Vorderreifen von zwei weiteren Autos. Sie erbeuteten verschiedene Werkzeuge wie Bohrmaschinen, Winkelschleifer und Akkubohrer aus dem unverschlossenen Firmenwagen. Eine Rüttelplatte, die auf dem Gelände stand, wurde ebenfalls gestohlen. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Der Schaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.
Hinweise werden vom Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder per E-Mail an poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen war im Jahr 2022 bei 2789, wobei 2344 männliche und 445 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Verdächtigen auf 3069, wobei 2614 männliche und 455 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1196 im Jahr 2022 auf 1451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








