Ehrenamtliche Einsatzkräfte aus drei Löschzügen im Kreis Düren im Einsatz – zwei Landeskonzepte aktiviert – Grundschutz im Stadtgebiet sichergestellt
Hürtgenwald: Feuerwehr Bergisch Gladbach unterstützt Waldbrandeinsatz

Bergisch Gladbach (ost)
Freiwillige Einsatzkräfte aus drei Feuerwehrzügen im Kreis Düren sind im Einsatz – zwei Landeskonzepte wurden aktiviert – Grundschutz im Stadtgebiet gewährleistet
Seit Freitag unterstützt die Feuerwehr Bergisch Gladbach den Waldbrandeinsatz in Hürtgenwald im Kreis Düren mit ehrenamtlichen Einsatzkräften. Auf Anforderung der Bezirksregierung Köln wurden im Laufe des Tages zwei vorbereitete Landeskonzepte aktiviert, an denen Kräfte und Fahrzeuge der Feuerwehr Bergisch Gladbach beteiligt sind.
Der Wasserförderzug NRW ist seit dem Morgen im Einsatz
Am Freitagmorgen wurde der beim Löschzug 6 – Paffrath/Hand stationierte Wasserförderzug NRW alarmiert. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist einer von insgesamt 13 Wasserförderzügen des Landes Nordrhein-Westfalen.
Das Herzstück des Wasserförderzuges ist das Hochleistungspumpensystem (HFS), das in Paffrath/Hand stationiert ist. Mit dieser Spezialtechnik können große Wassermengen aufgenommen und über lange Strecken zur Einsatzstelle transportiert werden. Insbesondere bei ausgedehnten Vegetations- und Waldbränden kann so eine leistungsfähige Löschwasserversorgung auch über größere Entfernungen sichergestellt werden.
Während des aktuellen Einsatzes wird der Löschzug 6 – Paffrath/Hand von sechs ehrenamtlichen Einsatzkräften des Löschzuges 7 – Stadtmitte unterstützt.
Auf Anforderung der Bezirksregierung Köln rückte zudem bereits am Morgen ein in Bergisch Gladbach stationiertes Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz (LF 20 KatS) gemeinsam mit dem Wasserförderzug in Richtung Hürtgenwald aus.
Bereitschaft V am Nachmittag alarmiert
Am Freitagnachmittag erfolgte eine weitere Alarmierung für den überörtlichen Katastrophenschutz. Die Bereitschaft V des Landes Nordrhein-Westfalen wurde ebenfalls auf Anforderung der Bezirksregierung Köln für den Waldbrandeinsatz in Hürtgenwald alarmiert.
Die Bereitschaft V wird gemeinsam durch Feuerwehren aus dem Oberbergischen Kreis, der Stadt Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis gebildet. Insgesamt machen sich rund 140 Einsatzkräfte mit etwa 30 Fahrzeugen auf den Weg in das Einsatzgebiet.
Auch die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist fest in dieses Landeskonzept eingebunden. Die ehrenamtlichen Löschzüge 5, 7, 8, 9 und 10 stellen hierfür vorgeplant gemeinsam ein LF 20 KatS einschließlich des erforderlichen Personals.
Da das hierfür vorgesehene LF 20 KatS auf Anforderung der Bezirksregierung Köln bereits seit dem Morgen gemeinsam mit dem Wasserförderzug im Einsatz ist, stellt die Feuerwehr Bergisch Gladbach für die Bereitschaft V aktuell ersatzweise das TLF 3000 des Löschzuges 10 – Refrath. Das Fahrzeug ist mit neun ehrenamtlichen Einsatzkräften besetzt.
Damit befinden sich aktuell ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach aus den Löschzügen 6 – Paffrath/Hand, 7 – Stadtmitte und 10 – Refrath im überörtlichen Einsatz in Hürtgenwald.
Grundschutz in Bergisch Gladbach gewährleistet
Die Landeskonzepte des Katastrophenschutzes sind bewusst so konzipiert und vorbereitet, dass umfangreiche überörtliche Hilfe geleistet werden kann, ohne den Grundschutz in den entsendenden Kommunen einzuschränken.
Für das Stadtgebiet Bergisch Gladbach stehen daher weiterhin ausreichend Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach zur Verfügung. Die Einsatzbereitschaft wird durch die Kräfte der Feuer- und Rettungswachen sowie die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr gewährleistet.
Darüber hinaus erhält die Feuerwehr Bergisch Gladbach zahlreiche zusätzliche Unterstützungsangebote von ehrenamtlichen Einsatzkräften sowie von hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen aus ihrer dienstfreien Zeit. Bei Bedarf kann auf diese zusätzliche Unterstützung zurückgegriffen werden.
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach steht weiterhin in engem Kontakt mit den eingesetzten Kräften und den übergeordneten Stellen.
Wir wünschen allen Einsatzkräften in Hürtgenwald einen sicheren Einsatz und eine gesunde Rückkehr. (es)
Quelle: Presseportal








