Polizei Düren entdeckt 267 Verstöße bei gezielten Kontrollen in Hürtgenwald und Heimbach. Ein Fahrverbot droht einem Fahrzeugführer aufgrund der festgestellten Geschwindigkeit.
Hürtgenwald / Heimbach: Geschwindigkeitskontrollen in der Eifel

Hürtgenwald / Heimbach (ost)
Am Samstag (08.08.2026) überwachte die Polizei Düren erneut die Verkehrssicherheit auf den beliebten Eifelstrecken. Im Rahmen des Linksrheinischen Qualitätszirkels (LQZ) führten die Einsatzkräfte gezielte Geschwindigkeitskontrollen in Hürtgenwald und Heimbach durch.
Insgesamt wurden 267 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. In 66 Fällen war die Überschreitung so groß, dass ein Verwarngeld nicht mehr ausreichte. Ein Fahrer muss aufgrund der festgestellten Geschwindigkeit außerdem mit einem Fahrverbot rechnen.
Ein Motorradfahrer überschritt die Geschwindigkeit besonders stark: Er wurde mit 117 km/h bei erlaubten 70 km/h gemessen. Auch unter den Autofahrern gab es einen deutlichen Verstoß. Hier wurde ein Fahrzeug mit 81 km/h statt der erlaubten 50 km/h festgestellt.
Die Kontrollen fanden unter anderem auf der Panoramastraße (L218), der L11 zwischen Bergstein und Zerkall sowie auf der B265 bei Vlatten statt.
Der Linksrheinische Qualitätszirkel ist ein Zusammenschluss mehrerer Behörden, die sich regelmäßig über Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit austauschen und gemeinsame Kontrollaktionen durchführen.
Insbesondere die beliebten Eifelstrecken bleiben im Fokus. Die Polizei Düren wird auch zukünftig Geschwindigkeitskontrollen durchführen, um gefährliches Fahrverhalten frühzeitig zu erkennen und damit zur Reduzierung schwerer Verkehrsunfälle beizutragen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage gab es 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








