Zweiradfahrende in Hürth und Brühl haben sich alkoholisiert leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus.
Hürth: Alkoholisierte Radfahrer gestürzt und verletzt

Rhein-Erft-Kreis (ost)
Blutproben wurden entnommen
Am vergangenen Wochenende (25. und 26. Juli) gab es in Hürth und Brühl Unfälle mit Zweiradfahrern, die leichte Verletzungen erlitten. Es wird vermutet, dass sie betrunken waren. Die Verletzten wurden von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht.
In der Nacht zum Samstag (25. Juli) stürzte ein Radfahrer (38) in der Plektrudisstraße und der Keutenstraße in Hürth. Er verletzte sich dabei leicht. Bei der Untersuchung gab der Verdächtige an, Alkohol konsumiert zu haben. Zudem zeigte er Ausfallerscheinungen. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über 2,6 Promille. Die Polizei brachte den Mann zur Blutprobe auf eine Polizeiwache.
In der Nacht zum Sonntag (26. Juli) um 0.45 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Bonnstraße in Brühl, bei dem ein Radfahrer (61) leicht verletzt wurde. Er trug keinen Helm. Der Radfahrer gab an, Alkohol getrunken zu haben. Ein Vortest ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Ein Arzt entnahm im Krankenhaus eine Blutprobe.
Um 0.40 Uhr wurden Polizeibeamte zu einem Verkehrsunfall in der Von-Wied-Straße in Brühl gerufen. Eine Fahrradfahrerin (50) stürzte aus unbekannten Gründen und verletzte sich leicht. Sie trug einen Helm. Die Polizei stellte fest, dass sie Alkohol konsumiert hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,8 Promille. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe im Krankenhaus.
Die Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat aufgenommen.
Die Polizei empfiehlt: Wenn Sie Zweifel an Ihrer Fahrtüchtigkeit haben, schieben Sie lieber Ihr Fahrrad und lassen Sie es stehen. Wie beim Autofahren können bereits bei einem Promillewert von 0,3 Promille Strafen verhängt werden. Wer mit 1,6 Promille oder mehr auf dem Fahrrad erwischt wird, muss mit einem Strafverfahren rechnen und riskiert den Führerschein. (sc)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen (0,59%) vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen Nordrhein-Westfalens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








