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Hürth: Auffahrunfall unter Alkoholeinfluss

Bei einem Verkehrsunfall in der Nacht zu Sonntag in Hürth wurden fünf Autoinsassen leicht verletzt. Die Fahrerin des Ford verweigerte einen Atemalkoholvortest und musste eine Blutprobe abgeben.

Foto: Depositphotos

Hürth (ost)

Bei einem Autounfall in der Nacht zum Sonntag (4. Oktober) in Hürth wurden fünf Insassen leicht verletzt. Die vermeintliche Verursacherin soll auf ein Auto aufgefahren sein, das wegen des Verkehrs gebremst hatte.

Nach ersten Informationen soll um 0.35 Uhr ein 52-jähriger Fahrer mit zwei Mitfahrerinnen (53, 45) auf der Luxemburger Straße in Efferen in Richtung Köln unterwegs gewesen sein. An einer Ampel vor einem Schnellrestaurant soll er gebremst haben. Die Fahrerin (26) eines Ford, die dahinter fuhr, sei dann auf den Mercedes aufgefahren. Dabei erlitt sie leichte Verletzungen. Im Fahrzeug befand sich auch eine 26-jährige Beifahrerin, die ebenfalls leicht verletzt wurde.

Rettungskräfte versorgten alle Insassen vor Ort und brachten zwei ins Krankenhaus. Die Feuerwehr unterstützte an der Unfallstelle, während ein Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens den Ford abschleppte.

Die alarmierten Polizeibeamten bemerkten Alkoholgeruch bei der Fahrerin des Ford. Sie weigerte sich, einen Atemalkoholtest durchzuführen. Ein Arzt entnahm später auf Anordnung eine Blutprobe. Der Führerschein der 26-Jährigen wurde von den Beamten sichergestellt. Sie sicherten Spuren am Unfallort und erstellten eine Verkehrsunfallanzeige. (rs)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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