Autofahrer missachtet rote Ampeln, zu schnell gefahren, unter Betäubungsmitteln gefahren. Polizei ordnet Blutprobe an.
Hürth: Autofahrer unter Drogeneinfluss unterwegs

Hürth (ost)
Ein Fahrer soll mehrere rote Ampeln ignoriert haben
Beamte haben am Donnerstagabend (30. Juli) einen Autofahrer (29) in Hürth gestoppt. Er wird beschuldigt, mehrere rote Ampeln missachtet und zu schnell gefahren zu sein. Außerdem besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ohne Fahrerlaubnis gefahren ist.
Ein Polizist hat in seiner Freizeit die Polizei alarmiert. Er hat beobachtet, wie der Fahrer eines Audis gegen 21.40 Uhr auf der Luxemburger Straße gefahren ist und mehrere rote Ampeln ignoriert hat. Außerdem war er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Er verfolgte den Audi bis zur Industriestraße. Dort hat der Fahrer des Audis angehalten.
Die hinzugerufenen Polizisten haben den Fahrer (29) kontrolliert. Der Mann wirkte nervös und zittrig und begann stark zu schwitzen. Ein Drogentest reagierte positiv auf Cannabis. Außerdem konnte der 29-Jährige keinen Führerschein vorzeigen. Die Einsatzkräfte haben eine Strafanzeige erstellt und eine Blutprobe angeordnet, die ein Arzt auf einer Polizeiwache entnommen hat.
Die Beamten des Verkehrskommissariats haben die weiteren Ermittlungen übernommen. (jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 49.610 Männer im Jahr 2022 und 51.099 im Jahr 2023 erfasst wurden. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








