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Hürth: Autos bei Wohnungseinbruch entwendet

Die Polizei sucht Zeugen für Homejacking in Hürth und Wesseling. Autos gestohlen, Hinweise erbeten.

Foto: Depositphotos

Rhein-Erft-Kreis (ost)

Einbruch in Hürth und Wesseling

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht derzeit nach Unbekannten, die in der Nacht zum Montag (5. Oktober) in ein Haus in Hürth eingedrungen sind und zwei Fahrzeuge gestohlen haben. In einem anderen Vorfall sollen zwischen Donnerstag (1. Oktober) und Montag (5. Oktober) Täter in ein Haus in Wesseling eingebrochen sein. Hinweise werden von den Ermittlern des Kriminalkommissariats 13 unter der Telefonnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Hürth-Fischenich: Gemäß Videoaufnahmen einer Überwachungskamera sollen Unbekannte gegen 2.30 Uhr durch eine Terrassentür in ein Haus in der Gegend der Straßen “Marktweg” und “Am Steinfeld” eingedrungen sein. Dabei durchsuchten die Täter alle Räume und stahlen zwei Autoschlüssel sowie einen Toyota und einen Mercedes.

Wesseling: Zwischen Donnerstagabend und Montagmorgen drangen Einbrecher gewaltsam in ein Haus in der Carl-von-Joest-Straße ein. Ob die Täter Beute machten, wird derzeit von den Ermittlungen überprüft.

Die alarmierten Polizeikräfte begaben sich in beiden Fällen zu den Tatorten, suchten nach Verdächtigen, dokumentierten den Vorfall und sicherten Spuren. Strafanzeigen wurden von den Beamten erstellt. Die Fahndung nach den Fahrzeugen läuft weiter.

Die Polizei empfiehlt: Rufen Sie die 110 an, wenn Sie auch nur den geringsten Verdacht haben, dass Kriminelle vor oder in der Nähe Ihres Hauses sind, und teilen Sie der Polizei Ihre Beobachtungen mit oder stellen Sie, falls vorhanden, der Polizei die Aufzeichnungen Ihrer Überwachungskamera zur Verfügung. (sc)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 auf 1731. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1815 auf 1888, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1672 auf 1743 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen gleich blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 799 auf 826. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 5.864 6.674
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.617 1.731
Anzahl der Verdächtigen 1.815 1.888
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.672 1.743
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 143 145
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 799 826

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen insgesamt mit einer besorgniserregenden Zunahme an Mordfällen konfrontiert ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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