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Hürth: Haftbefehle und Durchsuchungen nach Raub von Betäubungsmitteln

Die Ermittler haben weitere Beschuldigte festgenommen und Beweismittel sichergestellt. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Bezug zur Pressemitteilung Nummer 1 vom 17. Dezember 2025

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6181600

Die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei Köln teilen mit:

Im Zuge der fortgesetzten Ermittlungen zum Drogenraub im Juni 2024 in Hürth haben Ermittler der Ermittlungsgruppe (EG) Fusion am Dienstagmorgen (21. Juli) mit der Unterstützung von Spezialeinheiten zwei weitere Haftbefehle sowie einen Durchsuchungsbeschluss vollstreckt.

Die Ermittler identifizierten die beiden zusätzlichen Verdächtigen im Alter von 45 und 36 Jahren unter anderem durch die Auswertung von Datenträgern, die bei früheren Durchsuchungen und Festnahmen sichergestellt wurden. Die beiden Männer stehen im Verdacht, an dem Raub beteiligt gewesen zu sein oder Beihilfe zum Handel mit dem gestohlenen Marihuana geleistet zu haben.

Die Einsatzkräfte nahmen den 45-jährigen Verdächtigen am Morgen in seiner Wohnung in Köln fest.

Die Fahnder nahmen den 36-jährigen Beschuldigten, den sie zunächst nicht antrafen, im Laufe des Vormittags in einem Fahrzeug auf dem Weg von Köln nach Bonn fest.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der 36-Jährige ohne gültige Fahrerlaubnis und mit gestohlenen Kennzeichen in einem als gestohlen gemeldeten Fahrzeug unterwegs war. Außerdem fanden die Ermittler bei der Durchsuchung des Autos einen Schlagring und stellten diesen sowie weitere Beweismittel sicher.

Die Ermittlungen dauern an.

Weitere Informationen für Medienvertreter gibt die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Köln (pressestelle@sta-koeln.nrw.de). (as/al)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stiegen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es 51099 Männer und 6780 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 73917 Fällen, zeigt sich, dass die Drogenkriminalität in dieser Region besonders hoch ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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