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Hürth: Räuber erbeuteten Bargeld

Die Polizei sucht nach zwei Unbekannten, die einen Mitarbeiter einer Tabakfirma in Hürth überfallen haben. Zeugen werden gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden.

Foto: Depositphotos

Hürth (ost)

Ermittler suchen Augenzeugen

Die Polizei sucht nach zwei schlanken und sportlichen Unbekannten, die etwa 180 Zentimeter groß sind und in der Nacht zum Freitag (1. August) in Hürth einen 58-jährigen Mitarbeiter einer Tabakfirma überfallen haben sollen. Einer der Männer trug einen schwarzen Kapuzenpullover, der andere ein blaues Oberteil und eine Kappe.

Die Beamten des Kriminalkommissariats 23 haben die Untersuchungen aufgenommen und suchen nach Zeugen. Hinweise werden telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Nach ersten Informationen soll der 58-Jährige gegen 4.30 Uhr auf der Gennerstraße in der Nähe der Karthäusergasse einen Zigarettenautomaten befüllt haben. Einer der Täter soll ihn dabei mit einem unbekannten Gegenstand bedroht haben, um sich abzuwenden. Der andere soll sich währenddessen im Transporter des Opfers aufgehalten haben. Kurz darauf seien sie mit Bargeld in Richtung Luxemburger Straße geflohen. Die alarmierten Polizisten starteten sofort eine Fahndung. Sie sicherten Spuren und erstatteten Anzeige. (rs)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Rate von Raubüberfällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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