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Hürth: Verdächtiger festgenommen nach Kabeldiebstahl

Ein 34-jähriger Mann wurde in Hürth festgenommen, nachdem er Kabel von einer Ladestation gestohlen hatte. Sein Komplize flüchtete und verletzte eine Polizistin mit Reizgas.

Foto: Depositphotos

Hürth (ost)

Ein weiterer Verdächtiger auf der Flucht

In der Nacht zum Donnerstag (30. Juli) wurde ein 34-jähriger Mann in Hürth vorübergehend von der Polizei festgenommen. Er wird beschuldigt, gemeinsam mit einem 28-jährigen Komplizen Kabel von einer Ladestation gestohlen zu haben. Der 28-Jährige floh vom Tatort und verletzte dabei eine Polizistin mit Reizgas.

Um 3:30 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei. Unbekannte sollen in der Ingeborg-Bachmann-Straße Kabel von einer E-Ladesäule gestohlen haben. Die angerufenen Polizeibeamten trafen die beiden Verdächtigen im Bereich der Lortzingstraße. Der 28-Jährige ergriff die Flucht in Richtung Rainer-Maria-Rilke-Weg. Die Einsatzkräfte verfolgten den Mann. Während er weglief, sprühte er unerwartet Reizgas in Richtung der Beamtinnen und Beamten. Eine Polizistin wurde leicht verletzt. Ein Diensthundeführer und ein Hubschrauber unterstützten bei der weiteren Fahndung nach dem Verdächtigen.

Weitere Polizeikräfte durchsuchten den 34-Jährigen. In einem Rucksack fanden sie Werkzeug, ein Messer und ein Handy, die sie sicherstellten. Außerdem entdeckten sie ein Lastenrad, in dem die gestohlenen Ladekabel der Ladestationen lagen. Im Lastenrad befanden sich auch ein Beil und fünf Fahrradakkus. Auch diese Beute wurde von den Polizisten sichergestellt. Der 34-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.

Das Kriminalkommissariat 23 hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Verdächtigen müssen sich nun in einem Verfahren wegen des Diebstahls verantworten. (jus)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was einem Anteil von 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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