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Hunstig: Einbruchsserie in der Region Waldbröl

Unbekannte drangen in Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser ein, stahlen Bargeld, Schmuck und Werkzeuge. Kriminalpolizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Oberbergischer Kreis (ost)

Am Samstag (6. Dezember) drangen Unbekannte zwischen 19:25 Uhr und 19:45 Uhr über eine Leiter auf den Balkon eines Mehrfamilienhauses im Schwalbenweg in Waldbröl ein. Dort zertrümmerten die Verbrecher eine Fensterscheibe und gelangten so in die Wohnung. Die Diebe konnten mit Bargeld entkommen.

Einbrüche in ein Zweifamilienhaus im Eichbornweg in Waldbröl wurden von Einbrechern, die zwischen dem 29. November und dem 6. Dezember versuchten einzubrechen, an einer gut gesicherten Balkontür vereitelt.

In Gummersbach-Hunstig schlugen Einbrecher am Freitag (5. Dezember) zwischen 7 Uhr und 21:30 Uhr die Fensterscheibe eines Einfamilienhauses in der Bergstraße ein. Sie durchsuchten die Räume und stahlen Schmuck sowie Bargeld.

Auch in Hunstig brachen Verbrecher das Fenster eines Hauses in der Hermann-Kind-Straße auf. Ob hier etwas gestohlen wurde, muss noch untersucht werden.

Am Donnerstag (4. Dezember) brachen Einbrecher zwischen 10:30 Uhr und 16 Uhr in Wipperfürth ein. Sie öffneten das Fenster eines Zweifamilienhauses in der Sauerlandstraße und stahlen Bargeld sowie Goldschmuck.

Ein Schrebergarten im Ortsteil Berghausen in Gummersbach war zwischen dem 20. November und dem 6. Dezember das Ziel von Einbrechern. In der Straße „Würden“ brachen die Unbekannten ein Gartenhaus auf und stahlen verschiedene Werkzeuge.

Hinweise werden von der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Davon waren 2.344 männlich, 455 weiblich und 1.451 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen 2023 die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland, mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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