Mehrere Verkehrsteilnehmer wurden mit Werten zwischen 0,9 und 2,6 Promille gestoppt. Polizei appelliert: Fahrzeuge stehen lassen!
Ibbenbüren: Alkoholeinfluss bei Verkehrsteilnehmern im Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt (ost)
Letztes Wochenende musste die Polizei im Kreisgebiet mehrmals Fahrer stoppen, die unter Alkoholeinfluss standen. Darunter waren Autofahrer, aber auch Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer.
In Ibbenbüren auf der Oststraße kollidierte ein 35-jähriger Pedelec-Fahrer aus Hagen am Sonntag (06.09.) gegen 18.00 Uhr mit einer Fußgängerin, die leicht verletzt wurde. Da der Pedelec-Fahrer verdächtigt wurde, Alkohol konsumiert zu haben, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 2,4 Promille. Eine Blutprobe wurde angeordnet.
In Rheine-Dorenkamp auf der Catenhorner Straße wurde ein 46-jähriger Autofahrer aus Rheine gestoppt, der am Sonntagmorgen gegen 07.50 Uhr alkoholisiert unterwegs war. Der Schnelltest ergab einen Wert von knapp 1,8 Promille. Der Führerschein wurde eingezogen und eine Blutprobe entnommen.
Auch in Rheine, in der Nacht zum Sonntag kurz nach Mitternacht, fiel ein 33-jähriger Autofahrer aus Rheine auf der Neuenkirchener Straße auf. Sein Fahrverhalten war sehr auffällig und er wurde angehalten. Der Fahrer war betrunken. Der Schnelltest ergab 1,8 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutprobe angeordnet.
In Ibbenbüren am Kreisverkehr Ledder Straße/Dörnebrink kam es am Samstagabend (05.09.) gegen 23.45 Uhr zu einem Unfall. Eine 32-jährige Autofahrerin aus Ibbenbüren verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug im Kreisverkehr und kam auf dem Grünstreifen zum Stillstand. Da Hinweise auf Alkoholkonsum während der Unfallaufnahme auftraten, wurde ein Schnelltest durchgeführt. Dieser ergab knapp 1,4 Promille. Die Maßnahmen waren ähnlich: Führerschein eingezogen, Blutprobe entnommen.
Ebenfalls am späten Samstagabend, um 22.45 Uhr, stürzte ein 37-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Ibbenbüren aufgrund von Trunkenheit auf der K41 (Alpenstraße). Offensichtlich hatte er auch andere berauschende Substanzen konsumiert. Er verletzte sich leicht. Der E-Scooter wurde beschlagnahmt und dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen.
Am früheren Samstagabend auf der K39 (Nordstraße) stürzte gegen 20.30 Uhr ein 23-jähriger Radfahrer aus Ibbenbüren, der Alkohol konsumiert hatte. Er verletzte sich leicht. Ein Atemalkoholtest vor Ort ergab etwa 1,2 Promille. Auch der Radfahrer musste eine Blutprobe abgeben.
In Ochtrup am Nienborger Damm wurde ein 42-jähriger Autofahrer aus Berlin angehalten, der unter Alkoholeinfluss stand. Dies geschah gegen 04.10 Uhr am Samstagmorgen. Bei der Kontrolle wurde starker Alkoholgeruch festgestellt, ein Schnelltest ergab 0,9 Promille. Der Führerschein wurde eingezogen, eine Blutprobe entnommen.
Auch in der Nacht zum Samstag (05.09.), jedoch bereits um 02.10 Uhr, fuhr ein 32-Jähriger aus Rheine mit einem E-Scooter auf dem Friedrich-Ebert-Ring in Rheine-Schotthock. Das Fahrzeug war nicht versichert. Der Mann wurde gestoppt. Er stand unter Alkoholeinfluss – etwa 1,2 Promille – und wurde zur Blutprobe auf die Wache gebracht. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
In Mettingen wurde am Freitagnachmittag (04.09.) gegen 15.45 Uhr auf der Westerkappelner Straße ein Autofahrer festgestellt, der unter Alkoholeinfluss stand. Der 63-Jährige aus Mettingen wurde von der Polizei angetroffen. Ein Schnelltest ergab einen Wert von knapp 2,6 Promille. Der Führerschein und die Fahrzeugschlüssel wurden eingezogen, der Mann musste auf der Wache eine Blutprobe abgeben.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals eindringlich darauf hin: Alkohol trinken und dann am Straßenverkehr teilnehmen – das ist keine gute Idee. Egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad, Pedelec oder E-Scooter: Wenn Sie betrunken fahren, gefährden Sie sich und andere. Sie können Schäden verursachen. Es drohen Konsequenzen wie Geldstrafen und Punkte in Flensburg. Wenn Sie die Promillegrenzen überschreiten, begehen Sie eine Straftat. Lassen Sie das Fahrzeug stehen. Tragen Sie zur Sicherheit im Straßenverkehr bei.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert (0,59%). Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 450 Personen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








