Täter flüchtig nach Diebstahl aus Kasse, Polizei sucht Zeugen
Ibbenbüren: Einbruch in Gärtnerei

Ibbenbüren (ost)
Am Dienstagmorgen (06.01.) wurde gegen 06.35 Uhr ein unbekannter Täter dabei beobachtet, wie er über den Zaun einer Gärtnerei am Dörnebrink kletterte. Er brach eine Tür auf dem Gelände auf und gelangte so zur Verkaufsfläche. Dort entwendete er einen zweistelligen Bargeldbetrag aus einer Kasse.
Anschließend flüchtete der Täter in Richtung eines nahegelegenen Waldstücks. Eine sofortige Fahndung nach ihm blieb erfolglos.
Während des Einbruchs trug der Unbekannte eine Maske, eine gräuliche Jacke, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen des Vorfalls sich zu melden. Hinweise werden von der Polizeiwache Ibbenbüren unter 05451/591-4315 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls gestiegen ist, von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023, bleibt die Gesamtzahl der Einbrüche hoch. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Insbesondere die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen nahm zu, von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was Nordrhein-Westfalen nahe kommt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, von denen 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, wobei 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme an Gewaltverbrechen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








