Unbekannte Täter haben Kupferteile und zwei Firmenfahrzeuge gestohlen. Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Ibbenbüren: Einbruch in Lagerhalle

Ibbenbüren (ost)
Unbekannte Täter brachen zwischen Donnerstag (02.07.), 17.45 Uhr und Freitag (03.07.), 02.00 Uhr in die Lagerhalle einer Sanitärfirma in der Richard-Gerhardi-Straße ein.
Die Einbrecher zertrümmerten die Scheibe eines Einfahrtstores und drangen so in die Halle ein. Verschiedene Schubladen und Regale wurden durchsucht. Darin befanden sich hauptsächlich Kupfermaterialien. Auch die Büros des Unternehmens wurden durchwühlt. Zwei Firmenfahrzeuge wurden gestohlen. Diese konnten im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen bereits wiedergefunden werden. Der Wert des gestohlenen Kupfers beläuft sich auf einen hohen fünfstelligen Eurobetrag.
Die Polizei hat die Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die verdächtige Aktivitäten während des Tatzeitraums beobachtet haben und Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Wache in Ibbenbüren zu wenden: Telefon 05451/591-4315.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbruchdiebstählen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Einbruchsfällen im Jahr 2023 – 27.061 – liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp dahinter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle verzeichnet, wobei 357 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer und 60 Frauen. Von den Verdächtigen waren 206 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, davon 596 Männer und 75 Frauen. Es gab auch einen Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








