Die Polizei hat bei Geschwindigkeitsmessungen im Kreisgebiet 468 Verstöße festgestellt, darunter zwei „Spitzenreiter“ am Schwarzen Weg in Ibbenbüren.
Ibbenbüren: Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt (ost)
Am Donnerstag (09.07.) wurden im gesamten Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen von der Polizei durchgeführt. An 17 Kontrollstellen wurden insgesamt 468 Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit festgestellt.
Besonders auffällig war die Messstelle am Schwarzen Weg in Ibbenbüren. In der 50er-Zone wurde 163-mal eine zu hohe Geschwindigkeit gemessen. Zwei Fahrzeuge waren so schnell unterwegs, dass sie jeweils mit einem Bußgeld in Höhe von 320 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen müssen. Sie passierten die Messstelle mit 98 und 100 Stundenkilometern.
Insgesamt wurden 312 Verwarnungen ausgesprochen, 10 Bußgelder verhängt und 146 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt. In zwei Fällen gab es Strafanzeigen, jedoch nicht wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, sondern wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Neben Laser-Messungen, die von Beamten der Polizeiwachen und des Verkehrsdienstes durchgeführt wurden, waren auch zwei zivile Motorräder mit Videotechnik im Einsatz. Darüber hinaus führten zwei mobile Messfahrzeuge Geschwindigkeitsmessungen durch.
Die Polizei wird auch in Zukunft regelmäßig Kontrollen durchführen. Eine unangepasste und/oder zu hohe Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für Unfälle. Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen! Und passen Sie Ihre Geschwindigkeit immer den Straßen-, Verkehrs- und Wetterbedingungen an!
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








