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Illegal Glücksspiel Verdacht: Polizei beschlagnahmt Bargeld und leitet Verfahren ein

Ein anonymer Tipp führte zu einem Polizeieinsatz in Hilden. Fast 30.000 Euro wurden sichergestellt und gegen Verdächtige Verfahren eingeleitet.

Symbolbild
Foto: Presseportal.de

Hilden (ost)

In Hilden wurde in der Nacht zum Samstag (14. Februar 2026) ein anonymer Hinweis auf eine vermutete illegale Glücksspielrunde gegeben, was zu einem größeren Polizeieinsatz führte. Insgesamt fast 30.000 Euro wurden von der Polizei beschlagnahmt und mehrere Verdächtige wurden verfolgt.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ereignete sich Folgendes:

Um 3:50 Uhr erhielt die Polizei in Hilden einen anonymen Tipp über eine laufende illegale Glücksspielrunde in den Räumlichkeiten eines Kulturvereins am Fritz-Gressard-Platz. Es wurde auch gemeldet, dass es dort zu einer Messerstecherei gekommen sei.

Daraufhin begab sich die Polizei mit einer Vielzahl von Einsatzkräften zur Örtlichkeit. Obwohl weder Verletzte noch Hinweise auf einen Messerangriff vor Ort festgestellt werden konnten, entdeckte die Polizei in den Räumlichkeiten eines ansässigen Kulturvereins eine vermutete „Zockerhöhle“, aus der beim Eintreffen der Polizei mehrere Personen fluchtartig aufsprangen und versuchten, sich der Kontrolle zu entziehen.

Den Polizistinnen und Polizisten gelang es jedoch, mehr als 20 Personen vor Ort festzuhalten und ihre Daten aufzunehmen: Es handelte sich um Männer und Frauen im Alter von 26 bis 61 Jahren, größtenteils türkischer, kosovarischer, syrischer und deutscher Staatsangehörigkeit. Die Polizei stellte insgesamt fast 30.000 Euro Bargeld bei den Personen sicher.

Gegen die Personen wurden Verfahren wegen des Verdachts der Beteiligung an illegalem Glücksspiel eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen vor Ort freigelassen. Die Polizei erstellte auch einen entsprechenden Bericht an die Stadt Hilden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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