Ein 47-jähriger Mann wurde unter Drogeneinfluss auf einem Roller erwischt. Polizei nimmt drei Männer vorläufig fest.
Illegaler Drogenfahrt mit gestohlenem E-Scooter endet auf Polizeiwache Mengede

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0155
Ein Ausflug mit einem E-Scooter endete am Sonntagabend (22. Februar) für einen 47-jährigen Mann in Mengede auf dem Polizeirevier. Der Mann aus Dortmund musste den Roller sowie etwas Blut bei der Polizei abgeben. Die Drogen, die er zu Hause aufbewahrte, wurden ebenfalls von den Beamten sichergestellt.
Polizisten entdeckten den Dortmunder gegen 22:15 Uhr auf der Straße „Am Amtshaus“ in Dortmund-Mengede. Der Roller war offensichtlich ohne Kennzeichen unterwegs. Bei der folgenden Kontrolle gab es Hinweise darauf, dass der 47-Jährige unter dem Einfluss von Drogen stand, als er den Roller fuhr.
Nach aktuellen Informationen wurde der E-Scooter als gestohlen gemeldet. Aus diesem Grund beschlagnahmten die Beamten das Fahrzeug. Dem 47-Jährigen wurde auch eine Blutprobe von einem Arzt entnommen.
Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten mehrere Verkaufseinheiten Cannabis. Da der Verdacht des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln bestand, durchsuchten die Beamten mit Zustimmung des 47-Jährigen auch seine nahegelegene Wohnung.
Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten eine große Menge Drogen sowie Verpackungsmaterial und weiteres Zubehör, das für die Verpackung und den Verkauf von Drogen geeignet war.
Weiterführende Hinweise deuteten auf eine weitere Wohnung hin, die mit dem Drogenhandel in Verbindung stand. Mit einem mündlichen Beschluss der Staatsanwaltschaft Dortmund durchsuchten die Beamten auch diese Wohnung. Dort fanden sie unter anderem einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag, mehrere Handys und verbotene Waffen. Zwei weitere Männer, die bei den Durchsuchungen angetroffen wurden, wurden vorläufig festgenommen.
Die Polizei hat nun Strafverfahren unter anderem wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle drei Männer von der Wache entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 51099 männliche Verdächtige im Vergleich zu 6780 weiblichen Verdächtigen registriert. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs der Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








