In der vergangenen Dienstagnacht meldeten Zeugen der Polizei Gütersloh zwei versuchte Geschäftseinbrüche an der Blessenstätte und an der Neuenkirchener Straße. Eine vorläufige Festnahme erfolgte nach einem Einbruchsversuch an der Neuenkirchener Straße.
In Gütersloh: Zwei versuchte Geschäftseinbrüche, eine vorläufige Festnahme

Gütersloh (ost)
Gütersloh (MK) – Am Dienstagabend (11.08.) meldeten Zeugen der Polizei Gütersloh zwei versuchte Einbrüche in Geschäfte an der Blessenstätte und an der Neuenkirchener Straße.
Zuerst alarmierte ein Zeuge gegen 04.45 Uhr die Polizei, nachdem er laute Geräusche hörte und dann einen verdächtigen Mann sah, der versuchte, gewaltsam in einen Kiosk an der Blessenstätte einzudringen. Ein anderer Mann stand in der Nähe und schien dazu zu gehören. Als der Einbruch scheiterte, flüchteten beide auf Fahrrädern in Richtung Friedhofstraße.
Während der Spurensicherung an der Blessenstätte meldeten erneut Zeugen gegen 05.25 Uhr einen weiteren Einbruchsversuch an der Neuenkirchener Straße. Dort schlug ein Täter die Glasscheibe der Eingangstür eines Getränkemarktes ein. Ein weiteres Polizeiauto eilte zum neuen Tatort und konnte dort einen 43-jährigen Verdächtigen vorläufig festnehmen.
Die Ermittlungen zu den Vorfällen wurden daraufhin aufgenommen. Der Vorwurf des versuchten besonders schweren Diebstahls in zwei Fällen richtet sich gegen den 43-jährigen Mann aus Beckum. Mögliche Verbindungen zwischen den beiden Einbruchsversuchen aus der Dienstagnacht sowie den abgeschlossenen Geschäftseinbrüchen der jüngsten Vergangenheit werden im Rahmen der Ermittlungen überprüft.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld vorläufig entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten davon männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








