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Inden: Einbruch in Arztpraxis

Bei einem nächtlichen Einbruch in der Rathausstraße drangen zwei Tatverdächtige gewaltsam in die Räumlichkeiten ein und flüchteten danach in unbekannte Richtung. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Inden (ost)

Bei einem Einbruch in eine Arztpraxis in der Rathausstraße drangen laut ersten Erkenntnissen in der vergangenen Nacht zwei Verdächtige gewaltsam in die Räumlichkeiten ein, durchsuchten sie und flüchteten danach in unbekannte Richtung. Die Polizei bittet um jegliche Informationen.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (04.02.2026) gegen 03:10 Uhr wurde der Praxisinhaber durch einen Alarm über einen Einbruchsversuch informiert. Durch den ausgelösten Lärm ließen die Täter anscheinend zunächst von ihrem Vorhaben ab und verschwanden. Laut Videoaufzeichnungen kehrten die beiden Verdächtigen jedoch später zurück und drangen erneut in die Räumlichkeiten ein. Sie durchsuchten die Praxis und verschwanden dann in unbekannte Richtung. Ob etwas gestohlen wurde, ist bisher unklar. Die alarmierte Polizei konnte nur noch die Spuren sichern. Die Kriminalpolizei hat eine Untersuchung eingeleitet und die Ermittlungen aufgenommen.

Personen, die Informationen über den Vorfall oder die Täter haben oder verdächtige Umstände in der Nähe des Tatorts beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02421 949 – 0 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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