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Integrative Verkehrskontrollen in Ennepetal

Polizei überprüft Fahrzeuge in Zusammenarbeit mit anderen Behörden auf illegale Beschäftigung und Sozialvorschriften. Zwei Verdachtsfälle Mindestlohnverstöße und fünf Fahrzeugverstöße festgestellt.

Foto: unsplash

Ennepetal (ost)

In Ennepetal wurden in dieser Woche zwei integrative Verkehrskontrollen in Zusammenarbeit mit anderen Behörden durchgeführt. Am Montag, dem 5. Oktober, ab 8:00 Uhr führten Kräfte des Verkehrsdienstes der Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises Kontrollen auf der B 483 durch. Das Hauptzollamt Dortmund unterstützte sie dabei. Im Fokus standen illegale Beschäftigung und die Befragung der LKW-Fahrer/innen zu Entlohnung und Mindestlohn. Insgesamt wurden elf Fahrzeuge gründlich überprüft. Es gab zwei Verdachtsfälle von Mindestlohnverstößen und einen Verstoß gegen die Stundenaufzeichnungspflicht.

Am Donnerstag, dem 8. Oktober, fand eine weitere Kontrollaktion auf der B 483 ab 8:00 Uhr statt. Mitarbeiter der Bezirksregierung Arnsberg und des Straßenverkehrsamts Schwelm unterstützten dabei. Die Kontrollen konzentrierten sich auf Sozialvorschriften, Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherung und Fahrzeugausstattung. Insgesamt wurden zehn Fahrzeuge intensiv überprüft. Bei fünf Fahrzeugen wurden Verstöße festgestellt. Es wurden zwei Anzeigen wegen Verstoß gegen das Güterkraftverkehrsgesetz erstattet. Zudem wurden zwei Verwarngelder verhängt.

Diese und die vorherigen integrativen Verkehrskontrollen haben erneut gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachbereichen der Behörden ist.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle oder 87,36%. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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