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Intelligente Erfassung von Einsatzmitteln mit RFID bei Polizei Duisburg

Die Polizei Duisburg testet ein neues System zur effizienten Überprüfung der Ausrüstung im Streifenwagen, um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren.

Foto: unsplash

Duisburg (ost)

Auf den ersten Blick erkennen, ob der Polizeiwagen vollständig ausgerüstet ist und mehr Zeit für Streifenfahrten haben – die Polizei Duisburg testet die Praxistauglichkeit eines neuen Systems.

Etwa 50 Ausrüstungsgegenstände gehören zur Grundausstattung im Kofferraum jedes Polizeiwagens in NRW. Bei der Übergabe des Fahrzeugs während des Schichtwechsels überprüfen die Streifenwagenbesatzungen routinemäßig die Ausrüstung auf Vollständigkeit. Dies geschieht normalerweise mit einem Klemmbrett und einem Stift und dauert mehrere Minuten.

Um Zeit zu sparen und die Abläufe zu optimieren, haben die Entwickler des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) ein System zur intelligenten Erfassung von Einsatzmitteln entwickelt. Dabei verwenden sie die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification).

Die RFID-Technologie hat sich bereits in verschiedenen Bereichen bewährt und wird unter anderem beim kontaktlosen Bezahlen, bei Schlüsselkarten oder bei Diebstahlsicherungen eingesetzt.

In Zukunft sollen die Streifenwagen in Nordrhein-Westfalen durch RFID-Tags intelligenter werden. Dafür haben Experten des Innovation Lab und der Fahrzeugentwicklung eine Anwendung für das Infotainmentsystem der aktuellen Polizeiwagen entwickelt. Die im Fahrzeug installierten Antennen können nun die an den Einsatzmitteln angebrachten RFID-Tags erkennen und den Nutzern melden, ob alle Gegenstände an Bord sind. Falls ein Besen oder ein Helm fehlt, erhalten die Polizisten über die digitale Bestandsliste im Infotainment eine Benachrichtigung.

Am vergangenen Donnerstag (3. September) haben Einsatzkräfte der Polizei Duisburg den ersten umgerüsteten Streifenwagen vom LZPD NRW übernommen. In den kommenden Wochen werden die Kolleginnen und Kollegen der Polizeiwache Ruhrort das System auf seine Praxistauglichkeit testen.

Quelle: Presseportal

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