Ein 26-jähriger Mann griff heute Vormittag vor einem Supermarkt wahllos eine Frau an, die schwerste Gesichtsverletzungen erlitt.
Iserlohn: Angriff vor Supermarkt

Iserlohn (ost)
Heute Morgen hat ein Mann im Alter von 26 Jahren wahllos eine Frau vor einem Supermarkt angegriffen und ihr schwerwiegende Gesichtsverletzungen zugefügt.
Augenzeugen informierten die Polizei um 8.22 Uhr über eine laufende Schlägerei vor dem Supermarkt an der Westfalenstraße. Nach den ersten Befragungen schlug der vermutliche Täter unerwartet vor dem Eingang auf eine Frau ein. Die Tat war offensichtlich willkürlich. Es gab keine vorherige Beziehung. Als ein Autofahrer die Tat sah und einschritt, hörte der Täter zunächst auf, griff aber kurz darauf erneut sein Opfer an. Der Autofahrer griff daraufhin ein und attackierte den Verdächtigen mit einem Schlagstock.
Der 26-jährige Iserlohner fügte der Frau (59) schwerste Gesichtsverletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie zur Behandlung in ein Krankenhaus. Auch der mutige Helfer erlitt leichte Verletzungen durch die Angriffe des vermutlichen Täters.
Die Polizisten brachten den 26-Jährigen zur Wache nach Iserlohn. Aufgrund seines geistigen Zustandes wurde er dort vom Ordnungsamt und einem Arzt zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. (dill)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen zu den Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland gehört.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








