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Iserlohn: Autofahrer zu schnell unterwegs

Die Polizei führte gestern Radarkontrollen durch und registrierte 111 Geschwindigkeitsverstöße bei knapp 600 Fahrzeugen.

Foto: unsplash

Iserlohn (ost)

Gestern führte die Polizei Radarkontrollen im Stadtgebiet durch. Bei der Überprüfung von knapp 600 Fahrzeugen wurden insgesamt 111 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

Von 12:25 Uhr bis 14:10 Uhr richteten die Einsatzkräfte die erste Messstelle auf der Schirrnbergstraße in Leckingsen ein. Von den 188 gemessenen Fahrzeugen waren 38 zu schnell. Es wurden 32 Verwarnungsgelder und sechs Ordnungswidrigkeiten ausgestellt. Der höchste Wert betrug 83 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h außerhalb der geschlossenen Ortschaft. Der betreffende Autofahrer fuhr in einem Pkw mit MK-Kennzeichen.

Die zweite Kontrolle fand von 15:15 Uhr bis 17:00 Uhr auf der Brinkhofstraße in Letmathe statt. Dort passierten 410 Fahrzeuge die Messstelle. Es wurden 67 Verwarnungsgelder und sechs Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Ein Autofahrer aus MK durchfuhr die Tempo-30-Zone innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 57 km/h. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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