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Iserlohn: Diebstähle in Aachen

Unbekannte brachen in eine Werkstatt ein und stahlen Elektrowerkzeuge. Polizei bittet um Hinweise. Betrüger täuschen “Produkttester”-Job vor, 24-Jähriger wegen Geldwäsche ermittelt.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Unbekannte sind zwischen dem 28. August und gestern Abend in die Werkstatt einer Firma Im Boden eingebrochen. Sie haben mehrere Elektrowerkzeuge der Marke “Makita” gestohlen. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 9199-0.

Im Zeitraum zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen wurde an der Heinrichsallee eine Geldbörse aus einem geparkten Passat entwendet. Die Polizei hat die mit der Geldbörse verlorenen amtlichen Dokumente zur Fahndung ausgeschrieben und eine KUNO-Sperrung für die Bankkarte veranlasst.

Am Sonntag zwischen 18 und 20 Uhr wurde an der Immermannstraße ein E-Scooter vom Typ Segway Zt3P gestohlen. An dem Fahrzeug war das Versicherungskennzeichen 611HRK angebracht.

Einige Betrüger verdienen bequem Geld vom Sofa aus. Wer nach ähnlich bequem erscheinenden, gut bezahlten Jobangeboten sucht, sollte sich auf viel Ärger und Lauferei einstellen. Ein 24-jähriger Iserlohner erstattete Anzeige bei der Polizei, die eine lange Vorgeschichte hat. Kurz gesagt: Er hatte auf ein Jobangebot reagiert. Angeblich sollte er die Eröffnung von Bankkonten “testen”. Natürlich musste er diese Konten mit seinem Namen eröffnen. Seitdem laufen über diese Konten verschiedene Geldzahlungen. Diese haben wahrscheinlich alle einen kriminellen Hintergrund. Die Geschichte flog auf und nun laufen Ermittlungen gegen den 24-Jährigen wegen Geldwäsche. Die Geschichte ist jedoch noch nicht zu Ende. Am Dienstag erhielt der 24-Jährige eine Geldforderung in seinen Briefkasten. Er soll das eingezahlte Geld auf eines seiner Konten zurücküberweisen.

Die Polizei warnt eindringlich vor solchen “Produkttester”-Jobs. Ohne jemals den Auftraggeber getroffen zu haben, schicken die Opfer Kopien ihrer Personalausweise per E-Mail oder Messenger. Damit können die Betrüger auch Jahre später Schaden anrichten. Die Opfer geraten selbst ins Visier der Ermittlungsbehörden und sehen sich Forderungen anderer Opfer ausgesetzt. (cris)

Quelle: Presseportal

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