Eine Frau wurde in einem Discounter bestohlen, ein E-Scooter am Schulzentrum gestohlen.
Iserlohn: Diebstähle in der Stadt

Iserlohn (ost)
Eine 58-jährige Frau wurde am Dienstagnachmittag kurz nach 16 Uhr in einem Discounter in der Baarstraße bestohlen. Laut ihren Angaben trug sie ihre offene Tasche auf der Rückseite. Darin befanden sich neben ihrem Ausweis, Führerschein und Krankenkassenkarte auch ihre Giro- und Kreditkarte. Die gestohlenen Karten wurden bereits verwendet, um Zigaretten zu kaufen. Die Polizei hat eine KUNO-Sperrung veranlasst, um genau das zu verhindern. KUNO steht für “Kriminalitätsbekämpfung im unbaren Zahlungsverkehr”. Bei diesem Sperrverfahren geht es ausschließlich darum, den Einsatz einer Bankkarte im Lastschriftverfahren zu verhindern – ein weit verbreitetes System im Einzelhandel. Dafür müssen die Opfer jedoch ihre IBAN sowie idealerweise die Kartenfolgenummer angeben. Abhanden gekommene Bank- oder Kreditkarten sollten unverzüglich bei der Bank oder über die kostenfreie Sperrnummer 116 116 innerhalb Deutschlands gemeldet werden.
Ein Unbekannter hat am Dienstagmorgen um 4.45 Uhr am Pastorenweg ein Fenster einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus eingeschlagen und das Fenster aufgebrochen, um Zugang zur Wohnung zu erhalten. Ein Zeuge hörte den Lärm und informierte die Polizei, die vor Ort Spuren sicherte.
Zwischen 9.40 und 14.10 Uhr am Dienstag wurde erneut ein E-Scooter am Schulzentrum am Hemberg gestohlen. Die Schülerin hatte ihren Segway mit dem Versicherungskennzeichen 506NBH neben den voll besetzten Fahrradständern abgestellt und nur per App gesperrt. Als sie mittags zurückkehrte, war er verschwunden. Die Polizei hat den E-Scooter zur Fahndung ausgeschrieben. (cris)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 1.897 Verdächtige ermittelt, darunter 1.442 Männer und 455 Frauen. Auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.284 im Jahr 2022 auf 1.520 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








