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Iserlohn: Diebstähle und Vandalismus in der Stadt

Taschendiebe stehlen Geldbörse, Kellereinbrüche und Passanten angepöbelt – Polizei warnt vor Vorsicht

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Am Montag wurde eine 66-jährige Frau von Taschendieben bestohlen. Während sie zwischen 10 und 10.15 Uhr in einem Discounter an der Sümmerner Straße einkaufte, hatte sie ihre Geldbörse sicher in der verschlossenen Handtasche. Erst an der Kasse bemerkte sie, dass der Reißverschluss leicht geöffnet war und ihr Portemonnaie gestohlen wurde. Als sie einen Tag später zur Polizei ging, um Anzeige zu erstatten, konnte sie keine verdächtigen Beobachtungen oder Begegnungen melden. Die Polizei warnt weiterhin vor Taschendieben an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, einschließlich stark frequentierter Geschäfte. Daher sollten Wertsachen wie Geldbörsen eng am Körper getragen werden, zum Beispiel in Innentaschen von Jacken oder Mänteln.

Zwischen Sonntagabend und Dienstagvormittag brachen Unbekannte in Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses an der Parkstraße ein. Aus einem Keller wurde nichts gestohlen, und bei der Anzeigenaufnahme konnten keine Angaben zur möglichen Beute aus dem anderen Abteil gemacht werden.

Am späten Dienstagabend meldete die Polizei mehrere Hinweise auf Autoeinbrecher. Zwischen 23.10 und 23.20 Uhr beobachteten Zeugen in der Mendener Straße zwei Männer, die versuchten, geparkte Fahrzeuge aufzubrechen. Eine Suche nach den Verdächtigen verlief ergebnislos. Zwei beschädigte Fahrzeuge wurden von den Polizeibeamten entdeckt.

Am Dienstagabend gegen 20.40 Uhr belästigten mehrere Jugendliche Passanten an der Haltestelle Bädekerplatz Im Wiesengrund. Sie warfen Kunststoffstühle gegen eine Hauswand. Als die Polizei eintraf, flüchteten sie. Einer der Jugendlichen stürzte beim Wegrennen und verletzte sich. Die Polizei konnte den stark alkoholisierten 14-Jährigen einholen. Der Rettungsdienst versorgte ihn, bevor er seinen Erziehungsberechtigten übergeben wurde. Die Beamten erstatteten Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 1.633 im Jahr 2022 auf 1.897 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.284 im Jahr 2022 auf 1.520 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen zu den Regionen mit den höchsten Taschendiebstahlraten gehört.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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