Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Iserlohn: Einbruch in Schule, Polizei sucht nach Hinweisen.

Beim Mopedkauf Betrugsversuch: Iserlohnerin entgeht knapp Abbuchung durch falschen Link und warnt vor Betrügern.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

In den Ferien, zwischen dem 10. August und Montagmorgen, drangen Unbekannte in das Containergebäude der Gesamtschule Nußberg an der Langerfeldstraße ein. Die Täter brachen gewaltsam mehrere Türen auf; eine Tür wurde komplett aus dem Rahmen genommen. Die Diebe stahlen die Beamer, die an den Decken der Klassenräume angebracht waren. Die Polizei hat Spuren gesichert und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 9199-0.

Beim Verkauf eines Motorrads ist eine Iserlohnerin möglicherweise auf Betrüger hereingefallen. Doch sie wurde rechtzeitig misstrauisch. Die Frau aus Iserlohn hatte ihre BMW in einem Online-Verkaufsportal inseriert. Eine potenzielle Käuferin meldete sich, sie einigten sich auf einen Preis und die Verkäuferin erhielt eine Kopie des Ausweises per E-Mail. Die Iserlohnerin füllte einen Kaufvertrag aus und schickte ihn an die vermeintliche Käuferin. Bis hierhin schien alles in Ordnung zu sein. Die Unbekannte wollte das Motorrad ohne es zu sehen kaufen und von einer Spedition abholen lassen. Dann schickte die angebliche Käuferin einen Link, um die Zahlung abzuwickeln. Die Iserlohnerin wurde skeptisch. Im Internet stieß sie auf Warnungen vor Betrügern. Nach dem Klick auf den Link hätte sie ihre Bankdaten eingeben müssen, was eine unbefugte Abbuchung ermöglicht hätte. Der geforderte Betrag war deutlich höher als der vereinbarte Kaufpreis. Die Polizei warnt: Betrüger schaffen es immer wieder, Verkäufer zu täuschen. Anstatt Geld zu erhalten, zahlen die Verkäufer. Oft werden sie überzeugt, im Voraus für angebliche Speditionskosten zu bezahlen. Doch die beauftragte Spedition existiert gar nicht. Verkäufer sollten darauf bestehen, die Bezahlung über die Verkaufsplattform abzuwickeln, um keine Bankdaten weitergeben zu müssen. Betrüger geben jedoch vor, diesen Zahlungsweg zu nutzen, und schicken Links dazu. Diese Links führen jedoch nicht zur Bezahlseite der Plattform, sondern zu gefälschten Zahlungsseiten. Wer dort seine Daten eingibt, liefert sie den Betrügern frei Haus. Daher der Rat der Polizei: Klicken Sie nicht auf diese Links! (cris)

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24