In der Nacht zum Dienstag wurde in eine Gaststätte eingebrochen. Am Montag und Dienstag wurden Taschendiebstähle gemeldet. Die Polizei warnt vor weiteren Vorfällen.
Iserlohn: Einbruch und Diebstahl

Iserlohn (ost)
In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde in den Büroraum einer Gaststätte an der Leckingser Straße eingebrochen. Ein Einbrecher brach gegen 0.15 Uhr ein Fenster auf, durchsuchte das Büro und stahl Bargeld. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 9199-0. (cris)
Zu Beginn der Woche waren erneut Taschendiebe aktiv. Am Montag zwischen 8 und 9.30 Uhr nutzte ein 40-jähriger Mann den Schienenersatzverkehr, um in Iserlohn umzusteigen. Dort stellte er fest, dass sein Geldbeutel fehlte. Eine 50-jährige Frau wurde am Dienstag um 18 Uhr am Baedecker Platz von einer Unbekannten angesprochen, die Geld wechseln wollte. Die Frau schaute in ihre Geldbörse und steckte sie angeblich danach wieder in ihre Handtasche zurück. Als sie später den Laden betrat, näherte sich ihr ein Unbekannter. An der Kasse konnte sie ihren Geldbeutel nicht mehr finden. Die Polizei warnt weiterhin vor Taschendieben. Wertgegenstände sollten eng am Körper getragen werden. (cris)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen im Jahr 2023 auf 1897, verglichen mit 1633 im Jahr 2022. Besonders bemerkenswert ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1284 im Jahr 2022 auf 1520 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39519 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Taschendiebstahlraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








