Ein Einbrecher stiehlt Wertgegenstände aus einem Wohnhaus, weckt Bewohner und flüchtet. Die Polizei ermittelt.
Iserlohn: Einbruchserie in der Stadt

Iserlohn (ost)
Ein Einbrecher drang in der vergangenen Nacht gegen 2.30 Uhr durch eine angekippte Terrassentür in ein Wohnhaus Am Schmachtenberg ein. Er stahl Mobiltelefone, Bankkarten, verschiedene Dokumente und Schlüssel. Beim Durchsuchen der Wohnung weckte der Eindringling die schlafenden Bewohner im Obergeschoss und flüchtete. Die Mobiltelefone und ein Schlüsselbund wurden kurz darauf in der Nähe gefunden. Die Polizei sicherte Spuren.
Am Wochenende wurden Kupfer- und Messingschrott von einem Wertstoffhof am Rombrocker Bach gestohlen.
In der ersten August-Woche wurde versucht, in ein Unternehmen an der Danziger Straße einzubrechen. Unbekannte beschädigten ein Fenster, konnten jedoch anscheinend nicht in das Gebäude gelangen. (cris)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 2.344 auf 2.614, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








