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Iserlohn: Einbrüche und Diebstähle in der Stadt

Am Sonntag ereigneten sich mehrere Einbrüche und Diebstähle in der Stadt. Die Polizei bittet um Hinweise von möglichen Zeugen.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Am Sonntagmittag wurde in ein Wohnhaus in der Oestricher Straße eingebrochen. Unbekannte haben eine Terrassentür beschädigt. Die Bewohner waren nur 50 Minuten lang abwesend und kehrten zurück, um die durchwühlte Wohnung vorzufinden. Kurz darauf fanden Polizeibeamte in der Nähe des Tatorts die gestohlene Sporttasche mit Diebesgut. Ein weiterer Einbruch ereignete sich am Sonntag um 1 Uhr in der Stennertstraße. Ein Unbekannter kletterte auf einen Balkon eines Mehrfamilienhauses, brach die Balkontür auf und durchsuchte die Wohnung. Er entkam mit Schmuck und Bargeld. Die Polizei hat in beiden Fällen Spuren gesichert und bittet um Hinweise möglicher Zeugen unter der Telefonnummer 9199-0.

Am Sonntag um 12.45 Uhr meldeten Zeugen der Polizei, dass sich drei Jugendliche am Duesbergweg an einem Fahrzeug zu schaffen machten. Eine Zeugin verfolgte die drei bis zur Peterstraße, verlor sie jedoch dort aus den Augen. Die hinzukommenden Polizeibeamten stellten Einbruchsspuren fest. Offensichtlich wurde das Auto durchsucht. Der informierte Autobesitzer stellte fest, dass nur Münzgeld aus der Mittelkonsole gestohlen wurde. Der Schaden am Fahrzeug ist jedoch höher. Eine Nahbereichsfahndung blieb erfolglos. Die Verdächtigen sind 1,63 bzw. 1,80 Meter groß. Die beiden größeren Jugendlichen trugen schwarze Kleidung, einer von ihnen hatte einen Rucksack und eine Mütze. Der kleinere Verdächtige trug eine schwarze Hose und einen neongrünen Kapuzenpullover mit schwarzen Details sowie eine schwarze, runde Mütze. An der Harkortstraße gab es zwei Diebstähle aus Autos: Zwischen Samstagabend und Sonntagnachmittag durchsuchten Unbekannte einen grauen Golf und stahlen Bargeld. Zwischen Freitagabend und Samstag gegen 3.30 Uhr wurde aus einem Audi A6 eine Geldbörse gestohlen, in der sich neben Bargeld und Papieren wie dem Führerschein auch Bank- und Kreditkarten befanden. Zwischen Freitag, 13 Uhr, und Sonntag, 11.35 Uhr, wurde ein gelber Touran an den Stadtgärten durchsucht. Über die mögliche Beute ist nichts bekannt. Das gleiche gilt für einen grauen Opel Adam, der zwischen dem 8. August und dem vergangenen Freitagmittag am Burgweg geparkt war. Die Besitzerin fand ihr Auto am Freitag durchsucht vor. Zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen wurden an der Gutenbergstraße alle vier Reifen eines Dacia Duster beschädigt. Am Morgen waren alle Reifen platt. Die Polizei bittet in allen Fällen um Hinweise unter der Telefonnummer 9199-0.

Zwischen Mittwochabend und Freitagmorgen wurden an der Giesestraße aus einem Büro ein Autoschlüssel und ein Laptop gestohlen. Mit dem Schlüssel konnten die Täter einen schwarzen Skoda Rapid mit ME-Kennzeichen stehlen. Die Polizei hat das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 9199-0.

An der Schmachtenbergstraße haben Unbekannte zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen ein Stevens-Rennrad und ein La Pierre E-Mountainbike gestohlen. Zwischen Montag, 17 Uhr, und Donnerstag, 18 Uhr, haben Unbekannte an der Josefstraße einen Mähroboter samt eigentlich fest verschraubter Station entwendet. Es handelt sich um einen Husqvarna 310.

Die Schockanrufe setzen sich fort: In der vergangenen Woche meldeten sich weitere Betroffene. In einem anderen Fall wäre es fast zu einer Geldübergabe gekommen. Mitte der Woche übergab eine ältere Dame Schmuck von hohem Wert. Alle Senioren erhielten einen Anruf, in dem behauptet wurde, dass ein Verwandter im Krankenhaus sei. Die Anrufer forderten hohe Summen zwischen 30.000 und 44.000 Euro für angebliche Operations- oder Behandlungskosten. Die Täter vermittelten den Eindruck, mehr über ihre Opfer zu wissen, als im Telefonbuch steht. Eine hochbetagte Dame folgte den Anweisungen der Betrüger, holte Geld aus dem Schließfach und ließ sich von einem Taxi zur Geldübergabe bringen. Erst als niemand auftauchte, rief sie ihren Enkel an und der Betrug flog auf. Die anderen Angerufenen kontaktierten direkt die angeblich todkranken Verwandten im Krankenhaus. Die Polizei rät weiterhin zur größten Vorsicht: Anrufer bringen ihre Opfer immer wieder mit schockierenden Nachrichten aus der Fassung, sodass sie jegliche Skepsis verlieren und bereit sind, hohe Geldbeträge oder Wertsachen an der Haustür an unbekannte Abholer zu übergeben. Wenn Krankenhäuser oder Ärzte angeblich Verwandte anrufen und Geld fordern, handelt es sich mit Sicherheit um Betrug. Die Polizei hat einen einfachen Rat für solche Anrufe: Auflegen! Wer dennoch besorgt ist, sollte direkt seine Tochter oder andere Verwandte unter der bekannten Telefonnummer anrufen. Im Zweifelsfall hilft die Polizei. Wer ältere Verwandte wie Eltern, Großeltern, Tanten oder Onkel vor Fehlentscheidungen bewahren möchte, sollte klare Vereinbarungen treffen. Um das Risiko solcher Anrufe zu minimieren, sollten mindestens Vorname und Adresse aus dem öffentlichen Telefonverzeichnis entfernt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 im Jahr 2022 auf 1731 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1815 auf 1888, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1672 auf 1743 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 143 auf 145 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich ebenfalls von 799 auf 826. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 5.864 6.674
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.617 1.731
Anzahl der Verdächtigen 1.815 1.888
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.672 1.743
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 143 145
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 799 826

Quelle: Bundeskriminalamt

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