Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Iserlohn: Einsatz an der Elisabethstraße

Rettungskräfte erhalten Kenntnis von schwer verletztem Mädchen. Schaulustige behindern Abtransport, Polizisten werden angegriffen.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr wurden heute um etwa 14 Uhr über einen schwer verletzten 14-jährigen Mädchen in einer Wohnung in der Elisabethstraße informiert. Zu diesem Zeitpunkt geht die Polizei von einem Unfall aus. Das Mädchen wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Während die Situation geklärt wurde, versammelten sich neugierige Zuschauer vor dem Gebäude. Um den Transport der Verletzten zu ermöglichen, sperrten Polizisten den Bereich ab. Ein Anwohner versuchte die Absperrung zu durchbrechen. Nach mehreren Warnungen wurde er aggressiv, beleidigte einen Polizisten und griff ihn an. Bei dem Versuch, ihn festzunehmen, kam es zu heftigen Angriffen auf die eingesetzten Beamten. Zwei Polizistinnen und ein Polizist wurden verletzt, zwei von ihnen so schwer, dass sie nicht mehr arbeitsfähig sind. Der 46-jährige mutmaßliche Täter wurde in Gewahrsam genommen. Ein weiterer 41-Jähriger versuchte dem Verdächtigen zu helfen und wurde kurzzeitig festgenommen und dann des Ortes verwiesen. Gegen den 46-Jährigen wird wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24