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Iserlohn: Geschwindigkeitskontrollen der Polizei

Die Polizei führte am Mittwoch in Lüdenscheid, Neuenrade und Iserlohn Radarmessungen durch. Dabei wurden insgesamt 1054 Fahrzeuge gemessen, von denen 113 zu schnell unterwegs waren.

Foto: unsplash

Lüdenscheid/ Neuenrade/ Iserlohn (ost)

Am Mittwoch hat ein Polizeiradarwagen an zwei Standorten in Lüdenscheid gemessen: Zwischen 12.20 und 15.05 Uhr wurde die Geschwindigkeit von 281 Fahrzeugen am Honseler Bruch erfasst. 28 waren zu schnell. Der schnellste Fahrer wurde mit 50 km/h statt der erlaubten 30 km/h erwischt. Anschließend stand der Radarwagen von 15.25 bis 17.50 Uhr an der Lennestraße. Dort wurden 1163 Fahrzeuge erfasst, von denen 37 zu schnell waren. Ein Fahrzeug mit MK-Kennzeichen war dort Spitzenreiter und fuhr mit 80 km/h statt der erlaubten 50 km/h.

In Neuenrade wurde zwischen 8.15 und 12.30 Uhr der Verkehr auf dem Drostenfeld mit ESO-Technik kontrolliert. Von 378 gemessenen Fahrzeugen waren 42 zu schnell. Es wurden 37 Verwarnungen und fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen ausgestellt. Ein Fahrzeug mit MK-Kennzeichen wurde innerorts mit 78 km/h statt der erlaubten 50 km/h erwischt.

In Iserlohn gab es am Mittwoch drei Messstellen. Am Caller Weg passierten zwischen 11.50 und 13.15 Uhr insgesamt 85 Fahrzeuge die Radar-Messstelle. Sechs Fahrer erhielten Verwarnungen, zwei wurden angezeigt. Der Höchstwert lag bei 54 km/h in einer 30er-Zone. Zwischen 14.30 und 16.35 Uhr wurde am Echelnteichweg kontrolliert. Hier wurden 155 Fahrzeuge erfasst, von denen 16 zu schnell fuhren. Es gab keine Anzeigen oder Fahrverbote. Ein Pkw aus Hamm (HAM) fiel mit 47 km/h bei erlaubten 30 km/h als schnellster Fahrer des Tages auf. Die letzte Messung fand von 17.10 bis 18:15 Uhr an der Leckingser Straße statt. Von 101 Fahrzeugen hielten sich sechs nicht an die vorgeschriebenen 30 km/h. Es wurden sechs Verwarnungen ausgestellt und der schnellste Fahrer wurde mit 44 km/h erwischt.

Die Polizei betont, dass überhöhte Geschwindigkeit weiterhin eine der Hauptursachen für Unfälle ist. Die Kontrollen werden konsequent fortgesetzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, endeten glücklicherweise nur mit Sachschaden, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei diesen Unfällen gab es insgesamt 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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