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Iserlohn: Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Polizei zieht Wochenendbilanz. Beamte registrieren zahlreiche Verstöße in Iserlohn, Menden, Kierspe und Lüdenscheid. Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h gemessen.

Foto: unsplash

Märkischer Kreis (ost)

Letztes Wochenende (10.04. bis 12.04.2026) führte die Polizei im Märkischen Kreis erneut Geschwindigkeitskontrollen durch. An sechs verschiedenen Stellen in Iserlohn, Menden, Kierspe und Lüdenscheid wurden zahlreiche Verstöße festgestellt.

Freitag und Samstag waren Iserlohn und Menden im Fokus. In den 30er-Zonen der Oestricher Straße (Iserlohn) und des Fasanenwegs (Menden) wurden jeweils Geschwindigkeiten von bis zu 51 km/h gemessen. Besonders auffällig war die Situation in Iserlohn-Rheinen: Auf der Ruhrtalstraße überschritten 79 Fahrer das 30-km/h-Limit, der Schnellste wurde mit 64 km/h erwischt. An der Seilerseestraße wurde zudem ein Auto mit 100 km/h statt erlaubten 70 km/h erwischt.

Am Sonntag setzten die Beamten die Kontrollen in Kierspe (Volmestraße) und Lüdenscheid (Bräuckenstraße) fort. Innerhalb geschlossener Ortschaften wurden Geschwindigkeiten von 73 km/h bzw. 71 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. An diesem Tag wurden insgesamt 33 weitere Verstöße geahndet.

Die Polizei appelliert an die Einhaltung der Tempolimits und kündigt fortlaufende Kontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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