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Iserlohn: Gewalt vor Gaststätte – Angriff auf Polizisten

Eine Schlägerei und Beleidigungen vor einer Gaststätte führten zu Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung gegen Beteiligte.

Foto: Depositphotos

Iserlohn-Letmathe (ost)

Vor einem Lokal an der Hagener Straße kam es am Sonntag, kurz nach 3 Uhr, zu einer Auseinandersetzung und verbalen Attacken zwischen mehreren Personen. Ein 33-jähriger Mann aus Hagen soll angeblich mehrere Biergläser geworfen haben, was er jedoch bestritt. Der Sicherheitsdienst griff ein. Niemand wurde verletzt. Die Polizei stellte Anzeigen wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung aus.

Um 00.45 Uhr befand sich ein 31-jähriger Mann aus Nachrodt an der Lennepromenade, als ein Unbekannter vom Lennedamm aus urinierte. Der 31-Jährige wurde im Gesicht getroffen. Der Täter flüchtete nach der Tat. Er trug ein schwarzes Oberteil und eine blaue Jeans. Der Nachrodter erstattete Anzeige wegen Körperverletzung. Hinweise zum Täter nimmt die Wache Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.

Eine 42-jährige Frau aus Iserlohn griff am Samstagabend Polizisten auf der Hagener Straße an. Sie und ein weiterer Mann aus Iserlohn sollen zuvor betrunken Passanten belästigt haben. Die Frau beleidigte die Beamten öffentlich und weigerte sich, einem Platzverweis nachzukommen. Als dieser gegen ihren Willen durchgesetzt wurde, griff sie die Beamten an, bedrohte sie mit dem Tod und trat nach ihnen. Sie verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle und wurde wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – ist Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit einer hohen Anzahl an Mordfällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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