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Iserlohn: Goldhändler betrügt Seniorin

Ein vermeintlicher Goldhändler hat gestern eine Seniorin betrogen, indem er ihre Münzen prüfte und Bargeld stahl. Die Polizei ermittelt wegen Betruges und warnt vor windigen Angeboten an der Haustür.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Ein vermeintlicher Goldhändler hat gestern früh eine 88-jährige Waldstadtbewohnerin betrogen. Kurz nach 8 Uhr stand er vor der Tür und berichtete, dass er ihr Gold schätzen und abkaufen könnte. Die Dame händigte dem Betrüger verschiedene Münzen aus, die er in seinem Pkw überprüfen müsse. Er sei direkt mit den Münzen wiedergekommen und habe daraufhin berichtet, dass er auch Geldscheine auf Echtheit prüfen könne. Daraufhin nahm er eine fünfstellige Bargeldsumme an sich und ging zur “Prüfung” zum Pkw. Als er längere Zeit nicht zurückkehrte, wurde die Polizei kontaktiert. Diese ermittelt nun wegen Betruges und warnt vor windigen Angeboten an der Haustür. Bei Verdacht auf Betrug: 110.

Unbekannte sind von Dienstag auf Mittwoch in eine KiTa an der Kantstraße eingebrochen. Um 7 Uhr morgens fiel Angestellten der Einbruch auf. Offenbar wurde eine Kaffeemaschine entwendet. Ein gegen Nachmittag an der alten Bahntrasse angetroffener Mann führte eine Kaffeemaschine mit sich und wurde von Zeugen angesprochen. Er stritt alles ab und verschwand. Nun ermittelt die Kripo in der Sache und bittet unter 0237191990 um Hinweise. Der Mann an der Bahntrasse sei demnach 60 Jahre alt und gegen 14.15 Uhr dort gesichtet worden. Die Polizei ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. (lubo)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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