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Iserlohn: Polizei sucht Zeugen

Anzeigen nach Diebstählen: Tank angebohrt, Pkw durchwühlt, Fahrrad gestohlen, Diebstahl vereitelt, Peugeot beschädigt, E-Scooter-Fahrer gestoppt.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

In der Nacht zum Mittwoch wurde der Tank eines Lastwagens an der Corunna Straße angezapft, um Diesel zu entwenden.

Ein Jugendlicher wurde an der Baarstraße erwischt, als er einen PKW durchsuchte. Ein Autofahrer sah am Mittwoch gegen 12 Uhr einen Fremden in seinem geparkten Wagen sitzen. Er ging zu seinem Auto, sprach den jungen Mann an und nahm ihm ein Handy ab, um eine Flucht zu verhindern. Obwohl er das Pedelec festhielt, flüchtete der Unbekannte und behauptete, auch Handy und Pedelec gestohlen zu haben. Der Autofahrer konnte ein Foto machen, die Polizei identifizierte den 16-Jährigen, konnte ihn jedoch nicht finden. Das Pedelec und das Handy wurden sichergestellt.

An der Schulstraße wurde zwischen Sonntagnachmittag und Mittwochabend die Heckscheibe eines geparkten Opel Combo beschädigt.

Am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr stellte eine Frau in der Wallstraße ihr Fahrrad ab und vergaß, ihr Mobiltelefon aus der Halterung zu nehmen. Als sie 15 Minuten später zurückkam, bemerkte sie, dass ihr violettes Samsung Galaxy FE21 verschwunden war, zusammen mit ihrem Ausweis und Geldscheinen. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei.

Ein Verdacht auf Brandgeruch in einer Umkleidekabine am Mittwoch veranlasste den Verkäufer eines Modegeschäfts in der Unnaer Straße, den Ladendetektiv zu rufen. Gemeinsam empfingen sie den jungen Mann, der aus der Kabine kam. In der Kabine fanden sie eine Weste mit einer angesengten Diebstahlsicherung. Der Mann und sein Begleiter versuchten zu fliehen, wurden aber von den Mitarbeitern festgehalten, bis die Polizei eintraf. Der 17-Jährige konnte sich nicht ausweisen, verhielt sich respektlos und weigerte sich, den Anweisungen der Polizei zu folgen. Er wurde festgenommen, bestritt jedoch jegliches Fehlverhalten. Nach der Identitätsfeststellung erhielt er eine Anzeige und wurde freigelassen.

Unbekannte versuchten vermutlich in der Nacht zum Mittwoch, einen Peugeot 3008 am Fritz-Reuter-Weg zu stehlen. Das weiße Fahrzeug parkte in der Nähe der Schule an einer Hecke. Am Morgen bemerkte eine Verwandte, dass das Licht am Wagen brannte. Der Halter entdeckte, dass das Türschloss entfernt, die Lenksäulenschale unter dem Lenkrad herausgenommen und der Wagen durchsucht worden war. Der Peugeot war seit Dienstag, 14 Uhr, an der Straße geparkt. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 02371/9199-0.

Ein 13-jähriger E-Scooter-Fahrer versuchte am Samstag, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Eine Motorradstreife entdeckte den Jungen auf dem Gehweg der Bädekestraße auf einem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen. Zunächst reagierte er nicht auf Rufe, konnte aber schnell gestoppt werden. Die Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und auch gegen die Erziehungsberechtigten als Halter. Es wird darauf hingewiesen, dass auch für E-Scooter Regeln gelten: Der Fahrer muss mindestens 14 Jahre alt sein, der E-Scooter muss versichert sein und darf maximal 20 km/h fahren. Gehwege oder Fußgängerzonen sind in der Regel tabu. Die Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich. Der Halter erhält für den Verstoß gegen die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung einen Punkt in Flensburg.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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