Nach einer Auseinandersetzung am Bädeker Platz am Samstagnachmittag sucht die Polizei Zeugen. Ein 27 Jahre alter Iserlohner wurde schwer verletzt und ein 19 Jahre alter Iserlohner körperlich angegangen.
Iserlohn: Polizei sucht Zeugen nach Schlägen

Iserlohn (ost)
Nach einem Vorfall am Bädeker Platz am Samstagnachmittag bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Es wird berichtet, dass gegen 17 Uhr mehrere Männer auf dem Parkplatz eines Supermarktes aneinander geraten sind. Möglicherweise geht der Streit auf frühere private Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten zurück. Laut ersten Zeugenaussagen sollen sechs bis sieben Personen auf drei Männer zugegangen sein und es kam zu Handgreiflichkeiten. Ein 27-jähriger Iserlohner wurde dabei zu Boden gebracht und misshandelt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht und gilt als schwer verletzt. Auch ein 19-jähriger Iserlohner soll angegriffen worden sein. Mehrere Personen sollen auf ihn eingeschlagen haben. Nach dem Vorfall entfernten sich die Beteiligten in verschiedene Richtungen. Es handelt sich hauptsächlich um junge Männer in dunklen Trainingsanzügen. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen, sich mit Informationen zum Tathergang zu melden. Hinweise können unter der Nummer 0237191990 gemeldet werden.
Am Grüner Weg wurde am Sonntagnachmittag ein 57-jähriger Mann bestohlen. Ein unbekannter Mann und eine Frau näherten sich gegen 13.50 Uhr und präsentierten Schmuck, den sie ihm umlegten. Sie lenkten ihn mit ihrer Aufmerksamkeit ab und entwendeten so seine Goldkette. Anschließend fuhren sie mit einem schwarzen Audi davon. Die Polizei ermittelt in dem Fall und warnt vor Trickdieben. Diese versuchen Passanten mit vermeintlich wertvollem Schmuck zu beeindrucken und ihnen diesen zur Anprobe zu geben. Dabei stehlen sie den echten Schmuck und hinterlassen billigen Modeschmuck. Bei verdächtigen Begegnungen dieser Art sollte die Notrufnummer 110 gewählt werden. (lubo)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, mit 596 männlichen, 75 weiblichen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








