Ein 36-jähriger wurde nach einem räuberischen Diebstahl vorläufig festgenommen. Mehrere Autoaufbrüche im Iserlohner Zentrum werden untersucht.
Iserlohn: Räuberischer Diebstahl endet mit Festnahme

Iserlohn (ost)
Nach einem bewaffneten Raubüberfall wurde ein 36-jähriger Mann vorläufig festgenommen. Gestern Abend gegen 20:15 Uhr versuchte der 36-jährige Mann, Whisky aus einem Lebensmittelgeschäft am Theodor-Heuss-Ring zu stehlen, wurde jedoch von einem aufmerksamen Ladendetektiv entdeckt und im Kassenbereich auf die Tat angesprochen. Zuerst versuchte der Verdächtige zu fliehen, wurde aber sofort vom Ladendetektiv festgehalten. Als Reaktion darauf griff der Verdächtige aggressiv an und verletzte den Ladendetektiv leicht an der Hand. Angesichts des zunehmend aggressiven Verhaltens des Verdächtigen brachte der Ladendetektiv ihn zu Boden und hielt ihn fest, bis die Polizei eintraf. Die Polizisten nahmen den Verdächtigen vorläufig fest und nach einer Nacht in Polizeigewahrsam wurde er nach negativer Überprüfung der Haftgründe wieder freigelassen.
Im Zentrum von Iserlohn gab es vier Autoeinbrüche. Die Autos wurden in der Heinrichsallee, Teichstraße und Fohlenkamp zwischen Montag 15:00 Uhr und Mittwoch 08:15 Uhr aufgebrochen und durchsucht. Bei zwei Fahrzeugen blieb es beim Versuch, bei den anderen beiden wurden unter anderem eine Geldbörse und Bargeld gestohlen. Personen, die verdächtige Beobachtungen im genannten Zeitraum gemacht haben, können Hinweise an die Polizeiwache Iserlohn (02371/90990) geben. (daba)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








